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Nov 08 2011

 von: Sarah_Klare

Der Skifahrerort Davos dürfte den meisten vor allem als höchstgelegenste Stadt Europas bekannt sein. Jetzt kann sich der Ort noch eine weitere Besonderheit auf die Fahnen schreiben. Die rund 11.000 Seelen Gemeinde wurde als erste Stadt der Schweiz mit der mobilen Breitbandtechnologie Long Term Evolution versorgt.

LTE für sieben Skifahrerorte

Im Gegensatz zu Deutschland wurde in der Schweiz noch kein LTE-Netz errichtet. Bisher kam man mit dem bestehenden Netzkapazitäten sehr gut aus. Doch auch im bergigen Land ist das Datenvolumen in den letzten Monaten rasant angestiegen. Momentan verdoppelt sich die Menge der zu übertragenden Inhalte jedes Jahr. Aus diesem Grund plant die Swisscom ein LTE-Pilotnetz zu errichten. Davos war der erste Standort, der mit der mobilen Breitbandtechnologie versorgt wurde. In den nächsten Wochen sollen sechs weitere Tourismusregionen folgen. Bis Anfang Dezember sollen in Grindelwald, Gstaad, Leukerbad, Montana, Saas Fee und St. Moritz/Celerina LTE-Basistationen errichtet werden. Mit einem LTE-USB-Stick für den Computer können die Einheimischen und Besucher dann das schnelle Internet nutzen. Die Swisscom will an diesen Standorten vor allem testen, auf welche Art und Weise das mobile Breitbandinternet in der Schweiz am besten eingesetzt werden kann.

Frequenz-Versteigerung im Frühjahr 2012

Während in Deutschland seit Mai 2010 fleißig LTE-Sendemaste errichtet wurden, hat man sich in der Schweiz bisher auf die Aufrüstung der UMTS-Netze mit HSPA konzentriert. Ein Grund dafür ist, dass es bisher keine Versteigerung der Mobilfunkfrequenzen gab. Diese wird erst im Frühjahr 2012 stattfinden. Gemeinsam mit den GSM- und UMTS-Frequenzen, landen dann auch die Frequenzen der Digitalen Dividende unter dem Hammer. Für die Telekommunikationsanbieter eröffnet das die Möglichkeit Teile der ersteigerten Frequenzen auch für LTE zu nutzen. In Deutschland wurden diese Frequenzen im Mai 2010 für insgesamt 4,4 Milliarden Euro an die drei großen Mobilfunkbetreiber Telekom, Vodafone und O2 vergeben.

Testphase bis Mitte 2012

Erst mit der Versteigerung der entsprechenden Frequenzen kann die Swisscom einen längerfristigen LTE-Ausbau planen. Momentan ist angedacht, bis Mitte 2012 die sieben genannten Städte als Testregionen zu nutzen. Mit den gewonnen Erkenntnissen kann ein weiterer LTE-Ausbau dann optimiert vorangetrieben werden.

Wissenswertes zum Thema:

» LTE Karte

Quelle: Swisscom

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