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25. 03. 2022

Der Verkauf der Funkturm-Sparte der Deutschen Telekom nimmt konkrete Formen an. Erste Angebote von Wettbewerbern und Finanzinvestoren sind mittlerweile eingegangen, wie aus einem Bericht des Handelsblatt hervorgeht.

Mehrere Angebote

Vor wenigen Tagen gab es erste Informationen, dass die Deutsche Telekom den Verkauf des Funktum-Geschäfts erwägt. Die Bemühungen werden laut einem Bericht des Handelsblatt nun konkreter. Mehrere Bieter haben ihr Interesse an der Telekom-Tochter Deutsche Funkturm hinterlegt.

 

Informationen aus Finanzkreisen zufolge, haben unter anderem Europas Marktführer Cellnex aus Spanien, die Infrastrukturtochter Vantage Towers von Wettbewerber Vodafone sowie American Tower aus den USA erste Offerten bei der Telekom eingereicht. Auch verschiedene Infrastrukturinvestoren wie EQT und ein Konsortium von KKR und GIP sollen ihr Interesse bekunden, wie mehrere mit der Angelegenheit vertraute Personen dem Handelsblatt berichteten. Stonepeak und Vantage-Anteilseigner Digital Colony sollen ebenfalls interessiert sein, hier ist die Sachlage aber unklarer. Eine offizielle Stellungnahme gibt es derzeit weder von der Deutschen Telekom noch den verschiedenen Bietern.

Unterschiedliche Strategien

Finale Gebote für Deutsche Funkturm werden im Mai erwartet, bis Juni will sich die Telekom laut aktueller Planung für einen Partner entscheiden. Geplant sei, dass man die Mehrheit an der Tocher abgibt, aber mindestens mit 25 Prozent beteiligt bleibt. Dies würde Milliarden in die leeren Kassen der Telekom spülen. Insgesamt betreibt Deutsche Funkturm über 33.000 Standorte.

 

Die verschiedenen Bieter verfolgen unterschiedliche Strategien. Cellnex plant ein ähnliches Vorgehen wie in den Niederlanden, wo die Spanier unter Beteiligung der Telekom ein Funkturm-Gemeinschaftsunternehmen geschaffen haben. Vodafone will die Telekomsparte mit Vantage Towers verschmelzen und so seine Position in Europa noch weiter stärken sowie selbst von den zahlreichen Standorten profitieren. Geplant sei bei diesem Angebot, dass Vodafone und die Deutsche Telekom am Ende je 30 Prozent am fusionierten Unternehmen halten. Der Rest würde Streubesitz-Aktionären sowie einem Finanzinvestor gehören. Einen ähnlichen Deal hat Vodafone bereits in Italien durchgeführt. Wer am Ende das Rennen macht und große Anteile der Deutsche Funkturm Tochter der Telekom bekommt, bleibt abzuwarten.

Quelle: Handelsblatt
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