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Jan 28 2022

 von: Simon S.

Die Deutsche Telekom könnte bald sehr viel enger mit den Konkurrenten Vodafone und Orange kooperieren: Eine Zusammenlegung der Funkturmsparten ist geplant, berichten Medien. Nach einer Fusion wären rund 145.000 Funktürme für LTE und 5G in der Hand eines Unternehmens.

Deutsche Telekom: Gespräche über Fusion bei Funktürmen laufen

Einem Bericht von Bloomberg zufolge, in dem sich auf interne Verhandlungskreise bezogen wird, könnte in Europa eine große Fusion auf dem Telekommunikationsmarkt anstehen. Die Telekom stellt sich eine Fusion der Tochterfirma Deutsche Funkturm GmbH mit denen der Konkurrenz vor. Die Telekom unterhält 30.000 Mobilfunkstandorte in Deutschland sowie weitere 7.000 Standorte in anderen europäischen Ländern. Bei einer Fusion mit Vodafone und Orange kämen 108.000 Standorte hinzu.

 

Öffentlich möchte sich die Deutsche Telekom nicht zu den Plänen äußern. Schon länger steht aber fest, dass es in absehbarer Zeit zu Bewegung bei den Funkturmsparten kommen wird. Telekom-Chef Tim Höttges kann sich vorstellen, die Deutsche Funkturm GmbH an die Börse zu bringen. Bereits im vergangenen Jahr hatte Vodafone diesen Schritt gewagt und seine Tochter Vantage Towers öffentlich handelbar gemacht. Alle größeren Netzbetreiber in Europa haben ihre Funkturmsparten mittlerweile in Tochtergesellschaften umgewandelt.

Auch Vodafone spricht von Fusion

Im November 2021 spekulierte Vodafone-CEO Nick Read über Übernahmen im Funkturmbereich. Auch über eine Fusion wurde nachgedacht und dabei die Deutsche Telekom und Orange als mögliche Partner erwähnt. Die Pläne wurden zuletzt erneut auf den Tisch gelegt. Mit dem spanischen Betreiber Cellnex gibt es einen weiteren Kandidaten, der sich eine Fusion auf europäischer Bühne vorstellen kann. Hier soll die Deutsche Telekom der Wunschpartner sein. Cellnex alleine verfügt über rund 130.000 Funktürme in Europa.

Bessere LTE- und 5G-Netze durch Kollaboration?

Ob Kunden von einer Fusion profitieren werden und der Ausbau der LTE- und 5G-Netze dadurch beschleunigt wird, kann nur die Zeit zeigen. Sollte es zu einer umfangreichen Kollaboration der bisherigen Konkurrenten kommen, dann dürften zumindest Kostensynergien entstehen, da die Funktürme so leichter von mehreren Betreibern gemeinsam genutzt werden können.

Quelle: u.a. heise online

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