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Mrz 19 2017

 von: A. R.

Vor zwei Jahren fand die Versteigerung der Mobilfunkfrequenzen statt, bei der besonders die Niedrigfrequenzen wie der 900-MHz-Bereich für das LTE populär waren. Aktuell führt die Deutsche Telekom eben jenes Spektrum in sein LTE-Netz ein, wie der Netzbetreiber am Wochenende verlautbaren ließ. Mit dem Einsatz von LTE 900 startet die Telekom ihre neue Initiative „LTE überall“. Bis 2019 soll das ganze Land mit dem 4G-Funk versorgt sein.

Telekom startet offiziell LTE 900

In den Ballungszentren ist die LTE-Versorgung größtenteils problemlos, Sorgenkinder sind neben den ländlichen Gebieten und der Bahn noch die Innenräume von Gebäuden. Die Niedrigfrequenz 900 Megahertz sollte jedoch auch in den Häusern für besseren Empfang sorgen. Im Februar berichteten wir bereits von der Testphase der Telekom von LTE 900. Nun erfolgte die offizielle Bekanntgabe, dass die neue 4G-Frequenz in den ersten Städten verfügbar ist. Dazu zählen unter anderem Leipzig, Berlin, Köln, Bonn und Stuttgart. Bis zum Jahresende plant der Netzbetreiber 4.000 Standorte, an denen LTE via 900 empfangbar sein wird. Bisher dominiert bei unter 1 GHz das Band bei 800 MHz, vor allem im ländlichen Raum und im Zuge stationärer LTE-Tarife.

LTE-Frequenzen wurden neu sortiert

Nicht nur die Telekom, sondern auch Vodafone integriert die 900-MHz-Frequenz in sein Netz. Die Inbetriebnahme des Spektrums ist für beide Parteien nun möglich, da sowohl die Telekom wie auch Vodafone ihre Frequenzkanäle für einen reibungslosen Betrieb angepasst haben. Mit der Aktivierung des LTE Band 8 (900 MHz) geht auch eine Vereinheitlichung der Standards bei den Funkzellen einher. In Zukunft soll auf derselben Hardware GSM, UMTS und LTE übertragen werden können.

 

„LTE überall“ bis Ende 2019

Die Telekom hat sich ein ambitioniertes Vorhaben vorgenommen, denn bis zum Jahr 2019 soll dank „LTE überall“ und der 900-MHz-Frequenz das mobile Breitband flächendeckend verfügbar sein. Um von dem LTE Band 8 Gebrauch machen zu können, muss selbstredend aber auch das verwendete Endgerät, wie Router, Surfstick oder Smartphone mit der aus dem GSM-Standard übernommenen Frequenz umgehen können. Das ist beispielsweise beim Apple iPhone 7 und beim Samsung Galaxy S7 der Fall.

Wissenswertes zum Thema:

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