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Jan 10 2019

 von: M_Krakowka

Zuletzt hatte auch Telefónica damit begonnen, UMTS-Equipment abzubauen um die Frequenzen für LTE freizumachen. Dies freut Kunden, die entsprechende Leistungen in ihrem Vertrag inkludiert haben. Dies sei jedoch bei 60 bis 70 Prozent der deutschen Mobilfunkkunden noch nicht der Fall. Freenet warnt nun davor, dass durch dieses Vorgehen keine Verbesserung eintritt, sondern immer größere Funklöcher entstehen. Besonders betroffen sind davon diejenigen, die bei ihrem Anschluss keine Möglichkeit haben LTE gegen Aufpreis zu buchen.

Die Deutsche Telekom und Vodafone bereiten das Ende von 3G vor

GSM wird länger leben als 3G, so Technikchef Walter Goldenits bei der Telekom. 2G sei notwendig für die Sprachtelefonie, wenn zum Beispiel jemand aus dem Ausland sich im Netz einbuchen möchte. UMTS wird daher konsequenterweise als erstes abgeschaltet. Zu dem Zeitpunkt machte Goldenits dabei noch keine Angaben. Allerdings verwies der Konnzern bereits 2016 auf 2020 als anvisierten Termin. Bei Vodafone sehen die Pläne dagegen schon konkreter aus. Ungefähr im Jahr 2020 bzw. 2021 werde man das 3G-Nezt deaktivieren, da es nicht gerade ein Erfolg war, so Johan Witberg, CTO der britischen Vodafone Sparte.

Freenet warnt vor den Auswirkungen

Zumindest in München stellt nun auch Telefónica von UMTS auf LTE um. Orte, an denen vorher der Empfang mit UMTS möglich war werden nun nur noch mit 4G versorgt. Dies wird ggf. für diejenigen zum Problem, die einen Vertrag bei einem MVNO (Mobile Virtual Network Operator). Diese Reseller nutzen die Netzinfrastruktur der Telekom, Vodafone oder des O2-Netzes. Oftmals ist Datenvolumen allerdings nur über UMTS inkludiert. Bei einigen kann man gegen Aufpreis eine LTE-Option hinzubuchen. Als Beispiele seien hier congstar, Lidl Connect und Rewe Mobil genannt. Wer diese Möglichkeit nicht hat, für den wird die Lage eher schlimmer als besser. Wo er früher ins Netz konnte, klaffen nun Versorgungslücken. Durch den weiteren Rückbau wird diese Problematik noch verschärft. Betroffen sind dabei rund 20 Millionen Kunden. In Anbetracht des kommenden 5G-Netzes verweist Freenet auf die Fehler bei dem 4G-Ausbau. Sollte es keine Dienstanbieterverpflichtung (National-Roaming) geben, so wird die flächendeckende Versorgung aller Kunden auch dieses mal nicht zu schaffen sein.

Wissenswertes zum Thema:

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Quelle: Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ)


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2 Kommentare zu “Freenet warnt vor UMTS-Rückbau”

  1. DKL sagt:

    LTE? Null,nada,niente!
    UMTS manchmal…
    Edge? Edge geht.. :(
    Aber Internet voll Pulle mit 384 kbit/s
    Ob die Abschaltung eine so gute Idee ist?

  2. R. Bees sagt:

    Ich wohne im Spreewald und hatte zunächst einen Vodafone und jetzt einen Telekom-Mobilfunkvertrag incl. LTE. Das Problem mit beiden Providern = Kein Netzempfang. Zum Empfang einer SMS renne ich 300 Meter aufs freie Feld und versuche dort eine TAN fürs Banking zu erhalten. Telefonieren völlig unmöglich. Die SMS ist ausschließlich über UMTS zu empfangen da LTE über 5 km weit entfernt ist und nur über eine Außenantenne auf dem Dach zu empfangen ist. So werde ich auch mit Internet versorgt. Wenn man mir jetzt auch noch das UMTS-Netz nimmt, dann kann ich bald wieder auf Brieftaube 1.0 umstellen.

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