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Jan 12 2019

 von: M_Krakowka

In Deutschland wird noch heftig darüber gestritten, ob 5G bei den zur Auktion anstehenden Frequenzen für die Flächenversorgung geeignet ist. Im Nachbarland Österreich hat man sich bereits entschieden. Zumindest der Mobilfunkprovider A1 setzt auf die neue Technik um auch abgelegene Bereiche mit schnellem Internet zu versorgen. Hierfür hat man nun in Gmünd auf drei Funkmasten bereits Technik der neuen Generation verbaut. Dabei setzt man auf Frequenzen bei 3,5 GHz, die auch künftig produktiv genutzt werden.

Bis zu 10 Gbit/s möglich

Die nun in Gmünd in Betrieb genommen drei Funkstationen gehören zu dem kommenden Mobilfunkstandard 5G und zeichnen sich durch hohe Bandbreite und geringe Latenzzeiten aus. Pro Funkzelle ist ein Datendurchsatz von 10 Gbit/s möglich. Zum Einsatz kommt dabei Hardware von Nokia, die sich in ersten Tests bewährt hat. Zur Probe hat man Datenverbindungen aufgebaut, die erfolgreich verliefen und keinen Grund zur Klage gaben. Dabei sieht man nicht nur Vorteile im Tempo und den kurzen Reaktionszeiten, sondern auch im Energieverbrauch. Im Gegensatz zu konventionellen LTE-Verbindungen wird wesentlich weniger Strom benötigt. Errichtet wurde das Netz im Spektrum von 3,5 GHz, welches auch in Österreich demnächst zur Versteigerung ansteht. Um die Datenraten zu erreichen setzt man dabei auf die Multi-Mimo-Technologie.

Versorgung in der Fläche

Gerade für Anwendungen wie die Industrie 4.0 oder das autonome Fahren sind hohes Tempo und Echtzeit eine Basisanforderung. Doch auch Privatmenschen sollen von den Vorteilen profitieren. Das Potential von 5G hat A1 dabei erkannt und möchte diese Technik künftig dafür einsetzen, um strukturell benachteiligte Regionen zu versorgen. A1 CEO Marcus Grausam erklärt dazu, dass man mit dem ultraschnellen mobilen Breitband räumliche Distanzen überwinden kann, um so Standortnachteile abseits urbaner Gebiete auszugleichen. Der Geschäftsführer von Nokia Österreich, Peter Wukuwits, freut sich über die Kooperation mit A1 um so eine zügige Einführung von 5G in Österreich zu gewährleisten.

Wissenswertes zum Thema:

» LTE Verfügbarkeit hier testen
» Smartphone Tarife im Vergleich

Quelle: A1

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