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Mai 16 2016

 von: A. R.

Der Mobilfunkmarkt hierzulande kommt erst seit kurzem durch besonders günstige LTE-Tarife richtig in Schwung. Zuvor wurde das mobile Netz eher zaghaft genutzt, was man auch am niedrigen Datenverbrauch der Deutschen merkt. So sollen aktuell durchschnittlich nur etwa 1 GB Volumen monatlich je Nutzer verbraucht werden. Dies teilte der Netzbetreiber Telefónica jüngst mit. Ein starker Wachstum wird jedoch vorhergesagt.

Mobiles Internet: Deutschland hinkt beim Verbrauch hinterer

Telefónica teilt mit, dass hierzulande weniger als 1 GB Datenvolumen pro Monat genutzt werden. Damit würde Deutschland im europäischen Vergleich merklich hinterherhinken, denn einige Länder sollen bereits 4 bis 5 GB pro Monat je Mobilfunkkunde verbrauchen. Die Angaben stammen vom Chief Operating Officer Markus Hass, der für Telefónica Deutschland arbeitet.

Bedarf nach mehr Volumen wird ansteigen

Der Münchner Netzbetreiber sieht trotz des derzeit niedrigen Verbrauchs eine Entwicklung zu mehr GB pro Monat voraus. Als einen Grund hierfür nennt Telefónica den flächendeckenden Ausbau des LTE-Netzes. Des Weiteren würde die Anzahl der vernetzten Endgeräte stets steigen. So teilt Hass mit, dass künftig mit acht oder neun Geräten pro Kunde gerechnet wird. „Dafür will man nicht acht oder neun Verträge haben.“, sagt Hass. Detaillierte Gründe für den niedrigen Datenverbrauch in Deutschland gab der O2-Mitarbeiter jedoch nicht preis.

Deutschland mit attraktiverem Discounter-LTE

Im Vergleich zu anderen europäischen Betreibern, wie beispielsweise A1 in unserem Nachbarland Österreich, sind die Mobilfunktarife hierzulande noch recht überzogen. Besonders bei den großen Anbietern direkt gibt es oft nur wenig Datenvolumen, wenn auch eine gute Bandbreite. Letztere wurde jedoch auch bei Discountern in der letzten Zeit drastisch erhöht. So bietet beispielsweise auch winSIM derzeit LTE-Tarife mit bis zu 50 Mbit/s an. Weitere Konkurrenten wie Smartmobil können ebenfalls mit dieser Bandbreite aufwarten. Damit machen auch Multimediadienste wie YouTube oder Musik-Streaming über Napster unterwegs Sinn.

Unattraktive Kostenfalle: Datenautomatik

Telefónica selbst hat sich zudem mit der wenig beliebten Datenautomatik kaum Freunde gemacht. Zwar lässt sich die Funktion deaktivieren, unachtsame Menschen stoßen allerdings auf Mehrkosten, wenn sie mehr mobiles Internet pro Monat benötigen. Auch dies wirkt sich sicherlich auf die Attraktivität von mehr Volumen aus.


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