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Sep 11 2018

 von: M_Krakowka

Die Telekom baut ihr LTE-Netz weiter aus. Mit den jüngsten Ergänzungen kommt der Betreiber damit auf eine LTE-Verfügbarkeit von 97,5 Prozent. Diese letzten Prozentpunkte sind dabei die schwierigsten und dehnen sich auf die Fläche aus. Bis zu den notwendigen 98 Prozent, die als Auflage für die 5G-Frequenzen erfüllt werden müssen, soll es noch bis 2019 dauern.

 

200 neue Mobilfunkstandorte

Im Turnus von zwei Monaten bindet die Telekom neue Mobilfunkantennen (bei Telekom „Dienste“ genannt) im Rahmen ihrer Netzintegration ein. Unter Dienste fallen hierbei GSM, UMTS und LTE. Im Juni und Juli 2018 wurden dabei fast 4.500 neue Antennen angebunden, wie das Bonner Unternehmen mittelt. Dabei hat man auch rund zweihundert neue Mobilfunkstandorte in Betrieb genommen. Hiermit werden neue Gebiete erschlossen sowie bestehende Standorte verdichtet und modernisiert. Von diesem Ausbau profitieren 160.000 zusätzliche Kunden, die nun das LTE-Angebot nutzen können.

 

Den Angaben der Telekom zufolge, können damit nun 97,5% der Bevölkerung in Deutschland auf das schnelle LTE-Netz zurückgreifen.

Das Ziel sind mindestens 98%

Um die begehrten 5G Frequenzen zu erhalten, muss auch die Telekom die Auflagen erfüllen und ihr Netz bis 2022 auf eine Bevölkerungsabdeckung von 98% bringen (siehe hier). Walter Goldenits, Geschäftsführer Technologie der Telekom Deutschland, stellt hierzu fest, dass die Anforderungen an den Mobilfunk steigen und man mit Blick auf 5G den Ausbau nicht vernachlässigen dürfe. Weiter erklärt er, dass die Verfügbarkeit von breitbandigen Internetanbindungen für die deutsche Wirtschaft, aber auch für das beste Kundenerlebnis elementar seien.

 

Langfristig plant der Bonner Netzbetreiber jedoch auf 99% zu kommen (wir berichteten). Die 27.000 bestehenden Mobilfunkstandorte im Jahr 2017 sollen hierfür sukzessive auf 36.000 im Jahr 2021 erweitert werden. Hiermit würde man deutlich über den Vorgaben der Bundesnetzagentur liegen. Das verbleibende letzte Prozent wird sich aber, wie auch bisher, auf eine große Fläche verteilen. Hier sieht die Telekom keine wirtschaftlich sinnvolle Möglichkeit zum weiteren Ausbau. Zu diesem Zweck räumte die Bundesnetzagentur den Betreibern ein, bis zu 2% der Bevölkerung in der Fläche nicht an das LTE-Netz anzubinden.

Liste der neu ausgebauten oder erweiterten Kommunen

In den folgenden 125 Kommunen wurde das bestehende Netz verbessert oder komplett neu erschlossen: Aachen, Adelshofen, Ahaus, Aicha, Alsdorf, Alt Duvenstedt, Altenkirchen, Aurich, Bach, Bad Gandersheim, Bad Grönenbach, Bad Teinach-Zavelstein, Bad Wörishofen, Baesweiler, Benningen, Bergneustadt, Birkenau, Blankenfelde-Mahlow, Bleialf, Braunschweig, Coppenbrügge, Dahlenwarsleben, Dernbach, Dettingen, Duisburg, Düsseldorf, Ebersbach-Neugersdorf, Ehingen, Eisfeld, Eschwege, Eschweiler, Fischbach bei Dahn, Flensburg, Friesenhagen, Gangelt, Gau-Algesheim, Geldern, Germersheim, Goch, Gottmadingen, Großkarolinenfeld, Günstedt, Gunzenhausen, Haßloch, Heinsberg, Hermsdorf, Herrenberg, Hilzingen, Holzgerlingen, Hörselberg-Hainich, Jessen (Elster), Kaiserslautern, Kamp-Lintfort, Kempen, Kerpen, Kitzingen, Köln, Konstanz, Korb, Kronburg, Lautrach, Liebstadt, Lüdinghausen, Ludwigslust, Ludwigswinkel, Lutter, Meckenheim, Meinhard, Metzingen, Mindelstetten, Monschau, Mühlacker, Münster, Nadrensee, Nettetal, Niederdorf, Nordhorn, Nördlingen, Osterburken, Pellworm, Pforzheim, Pfullingen, Querfurt, Ramberg, Remshalden, Rheine, Rielasingen-Worblingen, Röbel Müritz, Rosbach, Rothemühl, Sandberg, Sankt Georgen, Schenefeld, Schönaich, Schwäbisch Hall, Seckach, Seeshaupt, Simmerath, Sinsheim, Sontheim, Stetten, Stolberg, Strullendorf, Struppen, Südbrookmerland, Südlohn, Titisee-Neustadt, Torgau, Trent, Übach-Palenberg, Uetze, Unterensingen, Velen, Viersen, Vinningen, Waldfeucht, Wanfried, Wegberg, Weinstadt, Weißensee, Wertheim, Witten, Wülfrath, Wurmberg und Würselen.

Wissenswertes zum Thema:

» LTE Tarife vergleichen
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Quelle: Deutsche Telekom

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4 Kommentare zu “Telekom steigert LTE-Bevölkerungsabdeckung auf 97,5%”

  1. R.Grafetstetter sagt:

    Vor einiger Zeit konnte ich bei mir im Haus plötzlich kein mobiles Internet der Telekom mehr nutzen und Telefonate waren nur noch eingeschränkt möglich (brachen ab oder waren abgehackt). Anfänglich dachte ich an ein vorrübergehendes Problem, als sich daran jedoch nichts änderte, habe ich mich an die Telekom gewandt die mir antwortete, dies läge wohl daran, weil in meiner Region überflüssige Mobilfunkmasten abgebaut werden. Die Schuhe hats mir allerdings beinahe ausgezogen als ich weiter lesen musste: „Die gute Nachricht ist, dass an ihrer Anschrift außerhalb geschlossener Gebäude ausreichend Mobilfunkempfang vorhanden ist.“
    Wenn ich seitdem solche leeren Versprechungen der Telekom lesen muss, dann geht mir echt die Galle über. Ich habe jedenfalls meine Konsequenzen gezogen und habe jetzt 4G-Empfang zweier anderer Anbieter (Dual-SIM). Die Telekom kann mir gestolen bleiben.

  2. Ideengeber Zens sagt:

    Jede Ausbaumassnahme ist natürlich absolut zu begrüßen, aber mit Verlaub; wer lässt sich bitte im Jahre 2018 noch von der Messgröße „Bevölkerungsabdeckung“ überzeugen?

  3. Dierk Kallendorf sagt:

    Davon habe ich in Petershausen-Lahde bisher aber noch nichts bemerkt

  4. D. Dirksen sagt:

    Super! Dann bin ich einer von den 2,5% wo es noch fehlt. Ich bin optimistisch.

Alle Rechte am vorliegenden Text bleiben vorbehalten.


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