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Okt 06 2015

 von: Redaktion LTE-Anbieter.info

Das Apple iPhone 6s gehört mit zu den ersten Smartphones, die das sogenannte „LTE-Advanced“ der Kategorie 6 (CAT6) unterstützen und damit Geschwindigkeiten von bis zu 300 MBit/s über das Mobilfunk-Netz erreichen können. Voraussetzung für die Nutzung ist neben einem iPhone 6s oder iPhone 6s Plus natürlich ein Tarif bei einem Anbieter, der LTE-Advanced bereits im Netz freigeschaltet hat. Max von LTE-Anbieter.info hat die neue Technik mit einer Telekom SIM-Karte in Bonn getestet und berichtet in diesem Artikel, wie schnell das Apple iPhone 6s tatsächlich ist.

 

Speedtest mit CAT6
Kanalbündelung steigert Geschwindigkeit

Verantwortlich für die, im Vergleich zum iPhone 6 doppelt so schnelle Maximal-Geschwindigkeit von 300 MBit/s, ist eine Technik namens „Carrier Aggregation“ (Kanalbündelung), welche erstmals zentraler Bestandteil von LTE-Advanced Cat6 ist. Dabei werden zwei Frequenzbereiche gebündelt und die Geschwindigkeit damit im Idealfall verdoppelt. Allerdings funktioniert diese Kanalbündelung zunächst nur im Download – im Upload bleibt die Geschwindigkeit weiterhin bei maximal 50 MBit/s.

 

Auch gibt es Unterschiede zwischen den Anbietern in Deutschland. Die Deutsche Telekom bündelt je 20 MHz im Frequenzbereich um 1800 und 2600 Megahertz und ermöglicht damit bis zu 300 MBit/s. Vodafone und Telefónica bündeln dagegen 20 MHz im Bereich um 2600 MHz und 10 MHz im Bereich um 800 MHz und erreichen so eine maximale Datenrate von 225 MBit/s. Doch wie so oft gehen Theorie und Praxis weit auseinander. Selbst unter guten Bedingungen zeichnete sich in unserem Praxistest ein etwas anderes Bild…

Test mit dem Apple iPhone 6s

Der Praxischeck fand mit einem Apple iPhone 6s in Bonn statt. Innerhalb des Telekom-Netzes konnten wir mit Speedtests die maximale Datenrate von 300 MBit/s leider nicht ansatzweise erreichen. Dennoch war bei Datenraten um 180 MBit/s im Download der Vorteil von LTE-Advanced sichtbar, denn ohne die Technik wären diese Geschwindigkeiten nicht möglich gewesen. Am gleichen Standort erzielte ein iPhone 6 (CAT4) mit dem gleichen Tarif „nur“ Geschwindigkeiten von rund 110 MBit/s. Insgesamt schwankte die Download-Geschwindigkeit aber sehr stark. In der Spannweite bon etwa 50 MBit/s bis hin zu den beschriebenen 180 MBit/s war während der Speedtest-Serie alles dabei. Deutlich stabiler zeigte sich dagegen der Upload: dieser lag recht konstant zwischen 35 und 45 MBit/s.

 

Verantwortlich für die großen Schwankungen im Download sind mehrere Faktoren. So spielt natürlich die Empfangsstärke und Signalqualität eine große Rolle. Aber auch die Auslastung der Funkzellen ist bekanntlich ein elementarer Faktor, der nicht vergessen werden darf. Immerhin wurde der Test im Live-Netz zur Mittagszeit durchgeführt, sodass auch viele andere Nutzer gleichzeitig mit ihrem Endgerät online gewesen sind.

 

Speedtest Übersicht
LTE Advanced lohnt sich dennoch

Auch wenn die Geschwindigkeiten im Test bei weitem nicht das theoretische Maximum erreicht haben wird deutlich, dass LTE-Advanced Cat6 auf dem Apple iPhone 6s deutlich höhere Geschwindigkeiten ermöglicht, als mit älteren iPhone Generationen möglich waren. Downloads, wie etwa App-Updates, werden enorm beschleunigt. Verfügt man über einen aktuellen Tarif für bis zu 300 MBit/s, so lohnt sich das neue Modem im Apple iPhone 6s auf jeden Fall. Welche Tarife das bei der Telekom sind, zeigt hier unsere Telekom-Tarifübersicht.

 

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Kategorie: LTE-Anbieter, LTE-Ausbau, Telekom | Schlagwörter: , , ,
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