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Aug 15 2019

 von: Redaktion LTE-Anbieter.info

Der Run um den 5G-Ausbau in Deutschland scheint spätestens seit Mitte 2019 voll entfacht. Jedenfalls zwischen Vodafone und der Dt. Telekom. O2 und 1&1 halten sich noch dezent zurück. Seit heute funkt nun auch der erste 5G-Mast in Berlin – bisher war dort nur die Telekom vertreten.

 

Vodafone 5G Start | Bild: Vodafone

Mühsam wächst das 5G-Netz

Von Netz kann aber noch keine Rede sein. Vielmehr nahm Vodafone nun zunächst den ersten Mobilfunkstandort in der Bundeshauptstadt online. Zwei weitere sollen bald folgen. Die erste 5G-Antenne Berlins von Vodafone befindet sich im Wissenschafts- und Technologiepark Adlershof. Zur maximalen Datenrate macht der Anbieter leider wieder keine Angaben, nur die üblichen Beschränkungen. Wie, dass die Datenrate abhängig ist von der Position des Nutzers (also auch der Entfernung) und natürlich von der Anzahl der Kunden, welche sich gleichzeitig die Funkzelle teilen. Soweit so bekannt! Immerhin gibt Vodafone erste Erfahrungswerte an. Demnach surften die Nutzer an 5G-Standorten im Schnitt mit 400 bis 500 MBit/s. Das wäre im Schnitt fast 10 Mal schneller wie mit LTE. Der Durschnitt beim letzten Netztest der Connect in Stadtgebieten lag bei 67,4 MBit/s.

Wo gibt’s schon 5G von Vodafone

Den Anfang machten im Juli sechs Städte. Doch überall sind bis dato nur wenige Stationen online. Bis man dort halbwegs großflächig Empfang hat, wird es wohl noch Monate dauern.

Bisher eher für (reiche) Technik-Geeks

Das gibt sogar Vodafone selbst in einer Pressemitteilung zu. Aktuell macht der Umstieg noch wenig Sinn. Zu wenige Masten, teure Hardware und kein nennenswerter Performancegewinn zu LTE machen 5G noch eher interessant für Technik-Innovatoren, welche gerne mit dem Neusten spielen.

 

Telekomkunden die mit zu den ersten gehören wollen, müssen ziemlich tief in die Tasche greifen. Satte 74,95 € monatlich (ohne Smartphone) kostet der 5G-Smartphone Tarif dort. Immerhin mit unlimitiertem Datenvolumen.

 

Löblicher weise verlangt Vodafone nur einen geringen Aufpreis in Höhe von 5 € monatlich bzw. gibt 5G kostenlos weiter im Fall der Gigacube-Tarife. „Mehrere tausende Vodafone-Kunden haben in den ersten drei Wochen mit 5G-Tarifen die neue Mobilfunk-Technologie genutzt“, so der Konzern in einer Pressemitteilung von heute.

 

Smartphones und Router kosten dagegen unisono noch ein kleines Vermögen. Der Gigacube 5G schlägt sogar mit Vertrag mit rund 350 € zu Buche, bei der Telekom fallen für den HTC 5G Hub 555,55 € an. Passende 5G-Smarthpones sind ohne Vertrag ab ca. 1000 Euro erhältlich oder gegen eine saftige Monatspauschale. Das Samsung Galaxy S10 5G bei Vodafone kostet zwar nur einmalig 1 €, dafür werden aber monatlich 30 € Aufpreis zum RED-Tarif berechnet.

LTE noch lange Hauptlastträger

5G soll ab kommenden Jahr langsam an Bedeutung gewinnen. Auch die Zahl der Endgeräte dürfte weiter steigen – einhergehend mit günstigeren Preisen. 10 Millionen Bürger will Vodafone bis Ende 2020 erreichen. Bis dahin bleibt aber LTE das Nonplusultra in Sachen Abdeckung bei gleichzeitig guter Performance.

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