Über 40 Ratgeber und Tools rund ums Thema LTE

Nützliches Fachwissen für Einsteiger und Profis


Bei der 4. Mobilfunkgeneration (4G/LTE) handelt es sich nicht nur um eine leistungsstarke, sondern auch vielfältig einsetzbare Funktechnologie. In den Anfangsjahren stand so z.B. die Versorgung ländlicher Gebiete mit schnellem Internet im Fokus. Heute befeuert LTE fast jedes Smartphone mit dem Highspeed-Surfturbo. Doch nicht alle Aspekte der Technik sind für Verbraucher selbsterklärend. An vielen Ecken lauert ein Gewirr an Mobilfunkbegriffen, Fallstricken oder Problemen. Über Jahre hat die Redaktion von LTE-Anbieter.info ein breites Spektrum an Tipps und Ratgebern erstellt, die Ihnen den Umgang oder Einstieg mit LTE erleichtern können. Getrennt nach den Einsatz-Arten, finden Sie folgend alle wichtigen Infos und Tools. Zudem gibts für Profis etliche technische Einblicke.

Ratgeber-Rubrik: LTE für Zuhause als Festnetzersatz

Selbst in entlegenen Regionen ohne DSL (oder mit sehr langsamen Anschlüssen), lassen sich dank LTE heute Internetzugänge etablieren, die bis zu 100 MBit schnell sind. Heimtarife, die rein auf LTE basieren, haben jedoch den Nachteil, dass es sich streng genommen nicht um klassische Flatrates handelt. Nach aufbrauchen eines bestimmten Datenvolumens je Monat, wird wie beim Handy die Datenrate gedrosselt. Einzig die Hybrid-Technik der Deutschen Telekom arbeitet anders. Hier kombiniert man LTE mit DSL – eine Volumenbegrenzung gibt es nicht.

Internet auch ohne schnelles DSL via 4G

Doch egal für welchen Typ man sich entscheidet, bzw. was vor Ort verfügbar ist, die LTE-Komponente arbeitet per Funk und das bringt physikalisch bedingt einige Besonderheiten mit sich, die DSL-Kunden nicht kennen. Generell sollten idealtypisch zwischen Eigenheim und LTE-Sendemast möglichst wenig Hindernisse für die Funkwellen sein. Also Wälder, Hügel, hohe Gebäude oder ähnliches. Wie die Landschaft zwischen Ihnen und dem Sender gestaltet ist, zeigt Ihnen unser Höhenprofil-Tool. Nur selten wird eine direkte Sichtverbindung herrschen. Wie unser großer LTE-Antennenratgeber zeigt, können viele Empfangsprobleme aber mit genau geeigneten Antennen umschifft werden. Allgemein gibt es viele Möglichkeiten dem LTE-Empfang zu verbessern. Wichtig dabei ist auch die Kenntnis der gängigsten Parameter, wie RSRQ, RSSI und SINR. Die nächsten Fallstricke lauern bei der Installation des Heim-LTE-Anschlusses. Hier zeigen wir genau, was dabei beachtet werden sollte und führen Sie Schritt für Schritt zur idealen Anlage. Überprüft werden kann die Arbeit schließlich mit einem Speedtest. Wie weit weicht die Datenrate von der möglichen ab?

4G Sendemast auf dem Land

Letztendlich gehen wir noch der Frage nach, ob LTE auch für Spieler oder zum Fernsehen geeignet ist und welche Lösungen es für Firmen im ländlichen Raum gibt. Falls LTE gar nicht möglich ist oder in Frage kommt, bildet schließlich SAT-DSL oft den letzten, möglichen Strohhalm.


Ratgeber-Rubrik: LTE am Smartphone & Tablet

Ratgeber rund um LTE am Smartphone und Tablet

4G beschleunigt heute bereits über die Hälfte aller mobilen Endgeräte mit superschnellem Internet. Doch wie schnell ist eigentlich „schnell“ genau und was bedeutet das konkret? Brauch ich unbedingt LTE-Max, also Tarife mit der höchstmöglichen Datenrate, oder reichen auch günstigere Flatrates aus? Apropos Flatrate, diese gibt es genau genommen nicht. Bis auf wenige (teure) Ausnahmen, limitiert das sogenannte monatliche Highspeed (Inklusivvolumen) die Nutzung auf z.B. 4 Gigabyte (GB). Letzteres ist tarifabhängig. Es gibt Angebot mit 0.5 oder 30-40 GB je Monat. Daher stellt sich die Frage, wie viel Volumen brauch ich eigentlich selbst? Oder setzt mein Anbieter gar eine kostenpflichtige Datenautomatik ein? Und wie schaut es mit LTE aus, wenn ich in den Urlaub fahre. Kann ich LTE dort per Roaming beziehen und was kostet das?

Neben dem Internetzugang, kann man mit dem Handy natürlich auch telefonieren. Klingt einleuchtend, in Bezug auf die genutzte Technik ist die Lage aber nicht immer ganz klar. Seit 2016 etabliert sich langsam dass sogenannte VoLTE. Nur hier kommt auch bei Mobilgesprächen das LTE-Netz zum Einsatz, was viele Vorteile mit sich bringt. Der überwiegende Teil der Verbraucher telefoniert mobil nämlich noch klassisch über veraltete 3G oder 2G-Netze.

LTE für unterwegs: Das sollten Sie wissen...

Beim Handy selbst, setzen die meisten Nutzer übrigens auf Modelle bekannter Marken, wie Samsung, LG oder Apple. Dabei haben viele Smartphones aus Fernost (Tablets) meist genau so viel zu bieten, nur zu einem deutlich günstigeren Preis. Selbst Displays und SoC´s sind meist ebenbürtig oder gleich. Ähnlich wie bei Lebensmitteln, bestimmt den Endpreis erheblich die Markenkomponente. Ein iPhone kostet in der Herstellung schließlich keine 200 Euro.

Ratgeber: günstige Handys aus China

Für Technikbegeisterte haben wir übrigens die wichtigsten Prozessorhersteller samt ihrer Modelle genau portraitiert. Angefangen von Qualcomm, Samsung, Apple, Hisilicon bis hin zu  Mediatek.


Ratgeber-Rubrik: Technik, Dienste und Verfahren

Sobald man sich mit dem LTE-Mobilfunkuniversum intensiver auseinander setzt, wird man zwangsläufig mit diversen Begriffen, Abkürzungen und Verfahren konfrontiert. Zu jedem Thema haben wir jeweils nützliche Informationen gesammelt. So funkt LTE weltweit natürlich nicht nur auf einer Frequenz, sondern auf über 50 verschiedenen Bändern und Verfahren. In Asien ist beispielsweise das sogenannte TDD-Verfahren weit verbreitet, während in Europa und den USA FDD dominiert.

Wissensdatenbank LTE-Technik

Die Entwicklung des Mobilfunkstandards stand zudem nie still. Das „LTE von heute“ hat nicht mehr viel gemein mit dem von 2010. Durch Bündelung von mehreren Frequenzabschnitten können heute weit höhere Geschwindigkeiten erzielt werden. Auch die MIMO-Verfahren haben sich weiterentwickelt. Selbst für Maschinen und das „Internet der Dinge“ ist LTE mittlerweile eine wichtige Basis-Technologie (NB-IoT). Fachleute gliedern die Entwicklung in sogenannten Releasestufen und Kategorien. In den Medien sind dagegen eher Begriffe wie „LTE Advanced“ oder 4.5G gängig. Schlussendlich wird die technische Evolution in einigen Jahren in den Mobilfunkstandard 5G münden.

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