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Dez 01 2017

 von: A. R.

Telefónica hat in Zusammenarbeit mit dem Marktforschungsinstitut best research GmbH und statista eine Befragung bezüglich der Nutzung des Datenvolumens durchgeführt. Dabei wurde erörtert, dass die Anwender bei mehr Highspeed-Kontingent öfters von Streaming-Angeboten Gebrauch machen würden. Aktuell stößt bereits die Hälfte der Teilnehmer an die Grenze des monatlichen Datenpakets.

Ohne Drossel im Hinterkopf: So würden die Deutschen das Handy nutzen

Zwar gibt es hierzulande bereits Tarife mit üppigem Datenvolumen, ein Großteil der Anwender ist allerdings noch mit einem Vertrag mit wenig LTE-Kontingent unterwegs. Die Umfrage von Telefónica bezeugt, dass 84 Prozent der Befragten maximal 5 GB pro Monat zur Verfügung haben. Bei 58 Prozent der Teilnehmer sind es sogar 2 GB oder weniger. Da ist es einleuchtend, dass viele Nutzer an die Grenze des Vertrags stoßen und sich mit lahmen Internet konfrontiert sehen. Regelmäßig machen 21 Prozent der Smartphone-Nutzer mit der Datendrossel Bekanntschaft, gelegentlich ist dies bei 52 Prozent der Fall. Aber wofür würden die Menschen ohne diese Grenze ihr Mobiltelefon nutzen? Video-Streaming wäre bei 35 Prozent der Anwender häufiger im Einsatz, Musik-Streaming bei 32 Prozent. Interessant: Mit einem Ergebnis von 24 Prozent, liegt die Navigation noch vor dem Senden und Empfangen von Mediadateien und dem Surfen (jeweils 23 Prozent).

Der Wunschtraum: unbegrenztes Datenvolumen

Die Studie verzeichnet, dass neun von zehn Nutzern es attraktiv finden würden, wenn der Datentarif kein Limit mehr hätte. Das hat vor allem mit dem geänderten Nutzungsverhalten zu tun. So geben 46 Prozent an, häufiger als früher Internetseiten anzusteuern, bei 43 Prozent steht das Messaging mehr im Fokus. Ebenfalls öfters als in der Vergangenheit, verschicken die Bürger Fotos und Videos (42 Prozent). Des Weiteren löst das Smartphone das traditionelle Navigationssystem langsam ab, bei 41 Prozent hat sich der Einsatz des Mobilgeräts in dieser Funktion gesteigert.

Telefónica bietet faire Datenpakete an

In puncto Tarifkonditionen kann man o2 kaum einen Vorwurf machen. Den o2 Free XL mit Allnet-Flat für Telefonie und SMS, EU-Roaming sowie 25 GB Datenvolumen, gibt es bereits für 49,99 Euro. Bei Vodafone gibt es für eine ähnliche Grundgebühr aktuell 16 GB (Red L) und bei der Telekom sind es für um die 50 Euro monatlich sogar nur 6 GB (MagentaMobil L). Aufgrund der enttäuschenden Performance im Daten- und Sprachtest (siehe connect Netztest 2018), ist das o2-Netz in seinem jetzigen Zustand allerdings nicht besonders empfehlenswert.

Wissenswertes zum Thema:

» LTE Allnet-Flats nach Volumen vergleichen
» Smartphone Tarife im Vergleich
» LTE Datentarife vergleichen


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