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Feb 20 2019

 von: M_Krakowka

Telefónica hat die Jahreszahlen für 2018 auf den Tisch gelegt. Daraus geht hervor, dass sie im Mobilfunkgeschäft weiterhin gut wachsen. Auch umsatz- und erlöstechnisch zeigt sich, dass das O2-Handynetz das Zugpferd ist. Mit dem deutlich besser werdenden Netz konnte man eine Million neue Vertragskunden gewinnen. Das Prepaid-Geschäft hat jedoch deutlich abgeflaut. Dies führt das Unternehmen auf die strengeren Regeln bei der Legitimierung zurück. Finanziell plant man künftig einen höheren Verschuldungsgrad ein, den man mit dem 5G-Ausbau begründet.

Hohe Gewinnmargen beim Mobilfunkgeschäft

In den Bilanzen für 2018 kann man auf sehr positive Zahlen verweisen. Der Gewinn stieg von 1,90 auf 1,97 Milliarden Euro. Mit 1,78 Milliarden Euro kommt der Löwenanteil hierbei aus dem Mobilfunkgeschäft. Dabei trägt der Verkauf von Hardware mit 445 Millionen Euro deutlich zum Ergebnis bei. Für die geplanten Ausbauten in 2019 sind diese Gewinne jedoch auch nötig, denn nicht weniger als 10.000 neue Mobilfunkstationen möchte der Anbieter aus München diesjährig in Betrieb nehmen. Dabei wächst nicht nur das Netz, sondern auch die Kundenzahlen. Eine Million neue Vertragsabschlüsse kann man für 2018 vermelden. Dies führt der Anbieter unter anderem auf die deutliche gesteigerte Netzqualität zurück. Dies bestätigen unter anderem die Netztests von Chip, Connect und Computer Bild.

Höherer Verschuldungsgrad geplant

Weniger erfreulich sind die Zahlen bei Prepaidkunden. Hier geht man davon aus, dass der Trend weiterhin nach unten zeigt. Als Auslöser sieht man dabei nicht die eigenen Angebote oder das Interesse der Kunden, sondern die strengeren Regeln zur Legitimierung. Die Kunden greifen hier dann eher zu einem günstigen Vertrag. Damit dies auch bei dem kommenden 5G-Netz der Fall ist, plant Telefónica für die Zukunft eine höhere Verschuldung ein. Sowohl die Lizenzen für 5G, als auch der Netzausbau werden enorme Summen verschlingen, die aus dem operativen Geschäft alleine nicht getragen werden können. Im vergangenen Jahr hat man rund 13 Prozent der Umsatzerlöse in die Technik gesteckt. Für dieses Jahr geht man von bis zu 14 Prozent aus. Dies entspricht in etwa einer Milliarde Euro.

Wissenswertes zum Thema:

» Marktübersicht LTE
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Quelle: Telefónica

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