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25. 04. 2016

Bald ist es drei Jahre her, als Telefónica Deutschland den Netzbetreiber E-Plus übernahm – die noch immer spürbare finanzielle Belastung soll nun durch den Verkauf von Sendemasten gemindert werden. Nachteile beim LTE-, UMTS-, oder GSM-Empfang soll das für den Endkunden nicht bringen, da die Masten weiterhin gemietet werden. Kurioserweise ist der Käufer der spanischen Konzernmutter zugehörig.

 

O2 Sendemastanlage

Sendemasten-Verkauf: Telefónica Deutschland generiert über eine halbe Milliarde

O2 Mast auf dem Land

Satte 5 Milliarden Euro flossen anno 2013, als der Münchner Netzbetreiber den Konkurrenten E-Plus kaufte. Die Vorteile durch diese Fusion sind vor allem durch das National Roaming für den Endkunden deutlich spürbar, der Anbieter hat aber noch an der großen Ausgabe zu knabbern. Um die Firmenkasse aufzubessern, verkauft Telefónica 2.350 Sendemasten für 587 Milliarden Euro. Dies teilte der Netzbetreiber in seinem eigenen Blog mit. Die Masten würden sich vorrangig in ländlichen Gebieten befinden.

Endkunden leiden nicht unter dem Verkauf

Als Telefónica-Kunde muss man allerdings keine Angst haben, durch den Verkauf dieser Infrastruktur benachteiligt zu werden. Die Sendemasten bleiben im Betrieb, da ein Mietvertrag mit dem Käufer Telxius gehört. Interessanterweise ist Telxius dem spanischen Mutterkonzern von Telefónica zugehörig. Die Basisstationen für die Übermittlung von Daten und Gesprächen sollen unberührt bleiben, insgesamt würde der Anteil der verkauften Sendemasten weniger als 10 der anvisierten Gesamtzahl der Mobilfunkstandorte darstellen.

Zukunftspläne von Telefónica

Weitere Stationen sollen laut Telefónica derzeit nicht verkauft werden. Der Erlös soll zudem dem Ausbau weiterer Geschäftsfelder zugutekommen, etwa dem Internet der Dinge (IoT). Letzteres wird, auch anhand ausgereifter LTE-Technologien, ein immer größeres Thema in der Industrie. Doch auch Advanced Data Analytics sei ein Thema. Die Jahresprognose von Telefónica Deutschland soll durch den Verkauf der Masten unberührt bleiben. Auch die gesteckten Ziele, die durch die E-Plus-Übernahme getroffen wurden, bleiben unangetastet. Aktuell arbeitet Telefónia eifrig daran, ihre 4G- und 2G-Netze der beiden Marken O2 und E-Plus mittels National Roaming zu verschmelzen. Erst vor wenigen Tagen berichteten wir über erste Erfolge beim National Roaming mit LTE. Die Verschmelzung der beiden Netze läuft seit Monaten auf Hochtouren und soll noch im Sommer bundesweit auch für LTE vollzogen wereden.

Wissenswertes zum Thema:

» Vergleich der LTE Tarife
» LTE Angebote Marktübersicht
» LTE Smartphones im Überblick

Quelle: O2; Bilder: lte-anbieter.info
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