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Mrz 31 2017

 von: Redaktion LTE-Anbieter.info

Wer sich für einen neuen DSL-, VDSL oder Kabelanschluss entscheidet, muss leider im Schnitt 2-3 Wochen warten, bis dieser letztendlich auch geschaltet und nutzbar ist. Was viele Verbraucher nicht wissen – die Wartezeit kann kostengünstig mit LTE überbrückt werden. Sowohl die Telekom als auch Vodafone, stellen dafür attraktive Schnellstart-Optionen zur Verfügung. Wir zeigen, was das kostet, für wen die Pakete lohnen und was man alles beachten sollte.

 

Direktstart-Ratgeber

 

Egal ob Anbieterwechsel oder Neuanschluss – die Bereitstellung eines Festnetz- oder kabelbasierten Internetzugangs ist mit (langen) Wartezeiten verbunden. Im besten Fall geht’s nach 2-3 Wochen los, mitunter sind aber auch Phasen von über 1 Monat nicht ausgeschlossen. Besonders dann, wenn es mit dem Wechsel Probleme gibt. Etwa weil Leitungen nicht freigegeben werden oder Termine vom Techniker mehrfach platzen. Einschlägige Foren sind schließlich voll mit entsprechenden Berichten. Doch nicht nur bei Problemen können sogenannte Sofort- bzw. Schnellstart-Dienste nützlich sein.

Das Konzept von „Surf-Sofort“

Etwaige Wartezeiten werden einfach per Mobilfunk überbrückt. Das LTE-Netz ist schließlich heute in der Regel sogar weit schneller, als die meisten stationären Internetzugänge. Daher liegt es nahe, per LTE die Wartezeit für Kunden zu überbrücken. Reguläre LTE-Datentarife sind aber meist laufzeitgebunden oder bieten im Prepaid-Bereich zu wenig Volumen für einen DSL-Heim-Ersatz. Vodafone und die Telekom bieten ihren Kunden bei Bestellung eines neuen Breitbandtarifes aber optional zwei Pakete, die genau dafür ausgelegt sind und zudem relativ günstig. Folgend stellen wir zunächst das Angebot der Telekom („Schnellstart„) vor und anschließend Vodafones „SurfSofort 50„.

1. Telekom: „MagentaZuhause Schnellstart“

Neukunden erhalten auf Wunsch mit dem Schnellstart-Paket der Telekom eine praktisch lückenlose Internetversorgung ohne lange Wartezeiten. Das Starterset für einmalig 49.99 € enthält einen mobilen WLAN-Hotspot mit LTE-Support sowie die nötige Prepaid-SIM Karte. Zudem liegt noch ein 30 GB Datengutschein bei, plus extra 10 € Startguthaben. Die 30 GB Datenvolumen stehen nach der Aktivierung 90 Tage zum Surfen bereit und können ohne Mehrkosten aufgebraucht werden. In der Regel wird die Überbrückung kaum mehr als 2 Wochen dauern, wofür die 30 GB völlig ausreichend sind, selbst wenn man hin und wieder einen Streaming-Dienst nutzt.

 

Startpaket und Router | Screenshot Telekom.de

Hardware: Beim Router handelt es sich um einen handlichen WLAN-Mini Hotspot Router, genauer gesagt den Huawei E5577C. Im Gegensatz zum handelsüblichen Modell, wurde hier nur die Hülle von schwarz in weiß geändert und das Telekomlogo angebracht. Die Box beherrscht LTE bis CAT4, kann also maximal 150 MBit liefern. WLAN beherrscht der E5577C bis zum N-Standard, so dass netzintern Datenraten bis 300 MBit realisierbar sind. Der Betrieb auf 5 GHz ist ebenfalls möglich. Externe LTE-Antennen können nach Bedarf angeschlossen werden. Die Schnellstart SIM-Karte darf nach Angaben der Telekom nur in diesem Router eingesetzt werden, es besteht also ein SIM-Lock. Zur Freischaltung mit anderen Geräten, wird eine Gebühr von knapp 100 € verlangt. Dies erscheint ohnehin unsinnig, schließlich handelt es sich um ein grundsolides Gerät. Zudem erlischt der SIM-Lock nach 24 Monaten automatisch.

 

Voraussetzungen: Eine entsprechende LTE-Verfügbarkeit vor Ort ist natürlich Grundvoraussetzung. Da die LTE-Abdeckung der Telekom schon an die 90 Prozent beträgt, dürfte dies jedoch nur selten nicht gegeben sein. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, schaut zuvor hier auf die Versorgungskarte des Anbieters.

 

Bestellung: Das Sofort-Startpaket kann nur in Verbindung mit einem neuen MagentaZuhause-Anschluss bestellt werden und nicht einzeln. Gehen Sie dazu wie folgt vor: Zunächst hier auf www.telekom.de/magentazuhause klicken und dort den Wunschtarif wählen. Dank Internetbestellung, profitieren Sie gleich von den aktuellen Online-Rabatten. Während des Bestellvorgangs das Sofortstart-Kit zufügen, fertig! Dieses wird postalisch so schnell wie möglich geliefert. Dann einfach SIM-Karte einlegen und via http://pass.telekom.de/voucher den Gutscheincode (freirubbeln) eingeben. Die maximale LTE-Geschwindigkeit beträgt prinzipiell 300 MBit, der Router limitiert den Zugang technisch bedingt aber auf maximal 150 MBit.

 

Screenshot Aktivierung:

 

Nach dem 90 Tage Zeitraum: Die Prepaidkarte verpflichtet nicht weder einer Nutzung, noch fallen Kosten ohne deren Einsatz an. Wahlweise lassen sich aber die Datenpakete weiter gegen Gebühr in Anspruch nehmen, etwa bei Ausflügen oder in Ferienwohnungen. Dies obliegt den Kunden. Die Konditionen entsprechen denen von MagentaMobil Data Start.

 

Unser Fazit zum Angebot: Für knapp 50 € erhält der Kunde eine günstige Überbrückung mit reichlich LTE-Datenvolumen. Der Router alleine kostet bei Amazon aktuell 80-100 Euro. Top!

 

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2. Vodafone „Surf Sofort 50“

Das Pendant von Vodafone heißt „SurfSofort 50“ und kann hier unter www.vodafone.de zu jedem DSL-, VDSL- oder Kabel Neuvertrag hinzubestellt werden. Der Preis beträgt komplett einmalig nur 49.90 €. Direkt lossurfen ohne lange Wartezeiten, funktioniert bei Vodafone ähnlich wie bei dem „Rosa Riesen“. Das Startpaket enthält die nötige SIM-Karte samt Datentarif und den Mini-Mobile Router (LTE-fähig). Im Gegensatz zur Telekom, spendiert Vodafone aber satte 50 GB Frei-Volumen, also 66 Prozent mehr. Die Gültigkeit beträgt dafür „nur“ 60 Tage und die maximale LTE-Datenrate wurde auf (immer noch flotte) 100 MBit begrenzt.

 

Hardware: Vodafone liefert zu SurfSofort 50 den Wi-Fi R216 Router. Dieser beherrscht ebenfalls LTE nach CAT4 (bis 150 MBit) und WLAN N (2.4 und 5 GHz). Im Unterschied zum Telekommodell, können hier leider keine Zusatzantennen angeschlossen werden. Ausreichend LTE-Abdeckung im Vodafone-Netz vor Ort ist also ratsam (Karte zeigen). Der R216 unterstützt übrigens LTE bei 800, 1800 und 2600 MHz.

 

einfach per Option mit bestellen | Screenshot Vodafone.de

Voraussetzungen & Bestellung: Abermals kann das Direktstart-Paket nur von Neukunden zusammen mit einem entsprechenden Heim-Internetanschluss bezogen werden und nicht separat. Bei Bestellung hier, profitiert man gleich von den aktuellen Onlinevorteilen. Zudem sollte, wie schon erwähnt, am Wohnort ausreichend LTE-Abdeckung gegeben sein. Ansonsten einfach nur bei der Option „Gerät-Extra Internet“ das Häkchen setzen (siehe Bild rechts) und das Startpaket ist gesichert.

 

Nach dem 60 Tage Zeitraum: Anschließend steht es dem Kunden frei, die SIM für mobiles Internet per Websessions zu nutzen. Guthaben wird bei Bedarf z.B. per Voucher oder Guthabenkarte aufgeladen. Es handelt sich, wie bei der Telekom, also um einen klassichen Prepaid-Tarif, der keine Fixkosten ohne dessen Nutzung verursacht.

Kostenlos mit „GigaKombi“

Seit Juli 2017 bietet Vodafone zwei mal 20 GB LTE-Volumen kostenlos bei Abschluss der sogenannten „GigaKombi“. Das bedeutet also die Bestellung eines Festnetz-Vertrages (DSL oder Kabel) sowie eines RED- oder Easy-Mobilfunktarifes. Oder man bestellt eines der genannten und ist bereits Festnetz bzw. Mobilkunde. Man braucht also beide Verträge.

 

Unser Fazit zum Vodafone Angebot: Mehr Volumen zum gleichen Preis! Das SurfSofort-Paket der Düsseldorfer ist wegen der üppigen 50 GB einen Tick interessanter. Allerdings wählt man seinen Internetzugang gewöhnlich eher nach anderen Kriterien. Wer ohnehin bei Vodafone einen DSL oder Kabelanschluss bestellen wollte, fährt hier allerdings etwas besser.

Surf Sofort-Angebote im Vergleich

Hier noch einmal tabellarisch im direkten Vergleich die Gemeinsamkeiten und Unterschiede im Direktvergleich.

 

Sofort-Start AngeboteTelekomVodafone
Tarifmodell PrepaidPrepaid
Einmalige Kosten49.99 €49.90 €
RouterHuawei E5577CR216
LTE mit bis zu 300 MBit100 MBit
Datenvolumen inklusive30 GB50 GB
Unsere Wertunggutsehr gut

auch nützlich zum Thema:

» LTE als DSL-Alternative für daheim?
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