Fritz!Box LTE-Router Serie von AVM im Überblick

Was gibt es für Unterschiede bei den LTE-Fritzboxen?


Ratgeber Fritzboxen für 4G
Mittlerweile gibt es LTE in Deutschland nun schon seit 6 Jahren. Die Versorgung des ländlichen Raums mit schnellem Internet steht dabei von Beginn an im Fokus der Mobilfunktechnik. Stationäres LTE für Zuhause ist eine mögliche DSL-Alternative. Die Firma AVM hat damals schon den Trend frühzeitig erkannt und brachte Ende 2011, mit der Fritz!Box 6840, den ersten LTE-Router für daheim auf den Markt. Zuvor dominierten teils wenig praktikable Lösungen die Angebotslandschaft. Vodafone etwa, bot zu Beginn seine Heim-Tarife mit einer Kombination aus DSL Router und LTE-Modem (TurboBox) an! Dank der 6840 konnte erstmals ein LTE-Heimnetz mit einem gewissen technischen Niveau und Komfort etabliert werden.

Bis heute gibt es drei verschiedene Modelle am Markt und spätestens im 4. Quartal 2015 soll ein weiteres Modell folgen. Daher stellt sich die Frage, worin genau die Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Router liegen. Welche Box ist leistungsstärker und was eignet sich für wen?

In der folgenden Tabelle haben wir für Sie die wichtigsten Eckdaten der einzelnen LTE-Fritz-Box Serien zusammen getragen und gegenüber gestellt. Die Übersicht zeigt beispielsweise, welche Datenübertragungsrate maximal möglich ist, welche LTE-Bänder unterstützt werden und welche WLAN-Standards.


Modell Bänder [Hilfe] Kategorie Datenrate ex. Antenne WLAN Telefonie Release Wertung mehr Infos
FB 6840 Band 3, 7, 20 LTE CAT3 100 | 50 Mbit ja, 2 SMA n/g/b/a ja 11/2011 » Details
FB 6842 Band 3, 7, 20 LTE CAT3 100 | 50 Mbit ja, 2 SMA n/g/b/a ja 02/2013 » Details
FB 6810 Band 7, 20 LTE CAT3 100 | 50 Mbit nein ** n/g/b/a ja 11/2011 » Details
FB 6820 1/3/5/7/8/20 LTE CAT4 150 | 50 Mbit nein ** n/g/b/a nein Q4 2015 » Details

** über Modding Kit möglich

Fritz!Box 6840: Das erste Modell von 2011 beherrschte bereits LTE CAT3, konnte also für Tarife mit bis zu 100 MBit Downloadrate und 50 MBit Uploadspeed eingesetzt werden. Völlig ausreichend damals, da zu der Zeit die meisten Angebote maximal 50 MBit boten. Das WLAN-Modul beherrscht 802.11n und ist somit ebenfalls hinreichend leistungsfähig. Ein weiteres Highlight sind die 4 Gigabit-Ports auf der Rückseite. Nicht zuletzt auch die beiden externen Antennenanschlüsse verhalfen dem Router schnell zu viel Beliebtheit. Offiziell bestätigt hat es AVM nie, aber es gab zwei Versionen der 6840. Die erste A-Reihe unterstützte nur zwei LTE-Bänder, nämlich bei 800 und 2600 MHz. Kurze Zeit später folgte jedoch die seither gängige B-Variante, welche zusätzlich noch 1800 MHz supported.


Fritz!Box 6842: Die 6842 ähnelt technisch dem Vorgänger, bietet aber nun endlich die Unterstützung des für Deutschland wichtigen Bandes bei 1800 MHz. Dieser Frequenzbereich wird nämlich maßgeblich von der Telekom genutzt. Änderungen bei der Ausstattung gibt es sonst keine nennenswerten. Neu ist hingegen das nun stehende Design, welches nicht nur „fürs Auge“ gedacht ist, sondern auch erhebliche Vorteile für die Anordnung der internen Antennen bietet. Und zwar sowohl für LTE, als auch fürs WLAN – eine Form, die sich wohl durch die kommenden Modellreihen durchziehen wird. Der Router besitzt allerdings ein kleines Manko, was den Anschluss externer LTE-Antennen betrifft, wie Sie hier nachlesen können. Update: Seit Mitte 2017 wird die 6842 nicht mehr von AVM beliefert und ist daher fast nur noch im Gebrauchtmarkt erhältlich...

6820 (links) und 6842 (rechts)
Fritz!Box 6810: Mit der kleineren 6810 ergänzte AVM die Router-Palette Ende 2012 um ein neues, günstigeres  Einsteigermodell. Im Design gleicht die Box der 6820 – in der Höhe fällt die 6810 aber ca. 5 cm kleiner aus. Das Gerät bietet ein halbwegs modernes WLAN-Modul für Datenraten bis 300 MBit und ein LTE CAT 3 Modem (bis 100 MBit). Sogar DECT wird unterstützt. Gespart hat AVM hingegen an den Anschlüssen. So findet man weder einen USB-Port noch SMA-Buchsen zum Anschluss von externen LTE-Antennen zur Empfangsverbesserung. Lediglich mit diesem Umbauset können Besitzer auf Wunsch die Anschlüsse nachrüsten. Ein wesentliches Manko stellt wiederum das Fehlen von Band 3 dar – LTE auf 1800 MHz wird demnach hier nicht unterstützt. Update: Seit Mitte 2017 wird auch die 6810 nicht mehr von AVM hergestellt und ist daher meist nur noch aus 2. Hand erhältlich.

Fritz!Box 6820: Erstmals auf der Cebit 2015 kündigte AVM den Nachfolger der 6810 an. Wie wir damals schon berichteten, unterstützt das Modell erstmals gleich 6 LTE-Bänder. Das alte Problem mit der fehlenden Kompatibilität ist somit endgültig vom Tisch. Rein optisch, gleicht die Fritz!Box 6820 nahezu komplett dem Vorgänger. Lediglich drei zusätzliche Infos-LEDs auf der Vorderseite lassen auf den ersten Blick eine Unterscheidung zu. Das LTE-Modem supported CAT4 und kann daher mit Tarifen bis 150 MBit betrieben werden. Telefonie ist bei der neuen Version leider komplett außen vor. Es handelt sich also um einen reinen Surf-Router. Die Fritz!Box 6820 ist seit Ende Dezember 2015 im Handel und kostet ungefähr 200 Euro. » mehr Details zum Router hier » Testberich lesen
» LTE Stick an Fritzbox anschließen

Tipp: Mehr über passende Zuhause-LTE Tarife von Vodafone erfahren

Bilder: © LTE-Anbieter.info



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