Online spielen per LTE

Ratgeber: Ist LTE geeignet und was müssen Nutzer beachten?


Die Mobilfunktechnik LTE (Long Term Evoluten) verspricht exzellente Datenraten und niedrige Latenzzeiten. Insbesondere als DSL-Ersatz in Regionen ohne ausreichende DSL- oder VDSL-Versorgung, bietet LTE eine reizvolle Alternative. Allerdings haben Breitbandzugänge per Funk auch Nachteile. In unserem Forum, wie auch in vielen anderen, taucht daher immer wieder die Frage auf, ob LTE spieletauglich – also zum Zocken von Onlinegames geeignet ist? Im folgenden Ratgeber wollen wir zeigen, was möglich ist und wo Grenzen bzw. Schwachstellen für Gaming per LTE liegen.

Gaming per LTE möglich?

Voraussetzungen für optimalen Spielgenuss

Spielen übers Internet mit anderen, ist für viele weit attraktiver, als der Solo-Shooter im stillen Kämmerlein. Fast jeder Titel bietet heute einen Multiplayermodus. Egal ob 3D-Shooter, WoW, Sportgames, Lego, League of Legends, oder Adventures a la Skyrim – Onlinegaming liegt seit Jahren im Trend. Statt den PC oder Laptop auf LAN-Partys schleppen zu müssen, klinkt man sich einfach übers Internet ein. Voraussetzung Nummer 1 ist daher – klar – ein Internetzugang. Dieser muss allerdings auch leistungstechnisch bestimmten Kriterien entsprechen, sonst drohen Spielabbrüche oder störende Ruckler. Während die meisten kabelbasierten Breitbandzugänge dieses ohne weiteres erfüllen, stehen LTE-Nutzer vor gleich mehreren potenziellen Problemen. Diese können, müssen aber nicht, auftreten. Relevant für ungestörtes Spielen über LTE sind insbesondere folgende 4 Punkte: eine stabile Verbindung, die Latenzzeiten (Ping), das Thema Highspeed-Volumen und letztendlich die Datenrate (Speed). Im Prinzip sogar in dieser Reihenfolge von der Wichtigkeit her. Schauen wir uns nun die einzelnen Punkte näher an.

Wer über den LTE-Anschluss spielen möchte, sollte mehrere Aspekte hinsichtlich der Verbindungsstabilität, dem Ping und Datenvolumen sowie der Datenrate beachten.


1. Stabilität der LTE-Verbindung

Während Nutzer A via LTE problemlos alle Spiele zockt, tauchen bei einem Freund, mit demselben Tarif und Anbieter, ständig Probleme auf. Etwa in Form von lästigen Verbindungsabbrüchen oder Leaks im Game. Woran liegt das? An dieser Stelle sollte man sich ins Bewusstsein zurückrufen, dass es sich bei LTE um eine Funktechnik handelt. Solche unterliegen physikalisch bedingt leider vielen Einflussfaktoren, die hingegen bei DSL keine Rolle spielen. Schon ein Wetterumschwung kann dann die Stabilität der Verbindung stören, aber nicht zwingend. Ausschlaggebend ist vereinfacht gesagt die Empfangsqualität – zu niedrige Niveaus erhöhen die Fehleranfälligkeit. Dass kann sogar zu Komplettaussetzern führen und reduziert natürlich auch die Datenrate. Abhilfe schafft meistens schon eine gute LTE-Antenne. Wie man den Empfang verbessert und welche Werte Rückschlüsse auf den aktuellen Status geben, erfahren Sie hier in diesem Ratgeber. Die Optimierung bietet die beste Basis für einen reibungslosen Spielablauf.


2. Ping (Latenzzeit)

Während man sich als „herkömmlicher“ Internetnutzer mit diesem Wert eigentlich kaum beschäftigen muss, steht und fällt für Gamer damit sprichwörtlich die Frage nach Leben oder Tod bzw. Sieg oder Niederlage. Denn schnelle Reaktionszeiten nützen nur etwas, wenn sie auch „rechtzeitig ans Spiel weitergegeben werden“ – um das mal bildlich zu umschreiben. Oder anders ausgedrückt: Wie lange dauert es, bis der Spieleserver meine Reaktion erhält. Eine Latenzzeit von 1000 ms (1 Sekunde) würde also beispielsweise bedeuten, dass man schießt und der Schuss erst 1 Sekunde später im Spiel ausgelöst wird. Technisch gesehen ist ein Ping die Zeitspanne welche vergeht, während ein Datenpaket folgenden Weg beschreitet: Vom Rechner des Spielers, über das Breitbandnetz (Internetzugang), zu einem Server X und denselben Weg wieder zurück. Ausschlaggebend sind dabei der Server selbst (z.B. der Spieleserver) und der Netzzugang beim Client selbst. Nur auf letzteren hat man natürlich Einfluss bzw. man wechselt zusätzlich den Gameserver. Mit jeder Breitbandtechnik sind, technisch bedingt, andere Werte im Idealfall möglich. Während ein Ping bei UMTS z.B. gut und gerne 200-300 Millisekunden (ms) brauchen kann, sind es bei DSL ca. 40-100 üblich. VDSL und Glasfaser liefern optimal niedrige Werte von ca. 20-40 ms. Doch auch bei LTE sind sehr kurze Pingzeiten von unter 30 ms möglich. In der Praxis schwanken die Messwerte meist zwischen 30 und 80 ms.


2.1 Optimale Ping-Zeiten für Spieler und Verbesserungstipps

Doch was ist nun zum Spielen optimal bzw. der Grenzwert? Das kommt zum einen auf den Spieletyp an. Einige Games lassen sich sicher auch mit Werten um bzw. über 100 ms noch gut spielen. Als Richtwert sollte man aber unter 80 Millisekunden anpeilen. Optimal wären Werte bis ca. 50 ms. Als Ansatz zur Optimierung sind mehrere Wege möglich. Schließen Sie idealer Weise den Spielerechner direkt an den Router an und verzichten auf WLAN. Eine gute Empfangsqualität (Punkt 1) trägt ebenfalls zu besseren Werten bei. Unterschiede kann es aber auch von Anbieter zu Anbieter geben, wie eine Studie von uns zeigt. Je nachdem, wie die LTE-Station mit der man verbunden ist an das Kernnetz des Providers angeschlossen wurde, können erheblich Abweichungen auftreten. Mehr dazu und alle wichtigen Einflussfaktoren auf den Ping, finden Sie hier in unserem Ratgeber. Plus Infos und Konfigurationstipps für explizit für Gamer.

2.2 Ping-Test durchführen

Wer seinen LTE-Anschluss testen möchte, kann mit unserem speziell entwickelten Pingtester für LTE seine Werte bestimmen. Zudem gibt’s dort noch weiteres Backgroundwissen zum Thema.


3. Volumen & Drosselung

Kommen wir zu einem weiteren, elementaren Punkt für Onlinegamer mit LTE-Zugang – dem des Inklusivvolumens, auch Highspeedvolumen genannt. Im Gegensatz zu vielen DSL-Zugängen, bietet LTE leider keine unbegrenzte Flatrate (mehr dazu). Je nach gebuchtem Tarif, muss man mit einem bestimmten Kontingent pro Monat auskommen. Zum Beispiel mit 15 Gigabyte. Daher sollte man genau wissen, wo am meisten Datentraffic anfällt. Denn nach der Überschreitung fällt man in die sogenannte Datendrossel und surft bis Monatsende nur noch mit maximal 384 Kbit. Weitere Details zu dieser Thematik gibts im übernächsten Abschnitt zur „Datenrate“. Für Gamer sind im Wesentlichen 4 Verbrauchsquellen relevant:

a) Updates & Treiber: Systemupdates, Spieleupdates, Hardwaretreiber und Demos

NVidia Grafiktreiber - regelmäßige Updates verschlingen viel Volumen
Screenshotausschnitt Nvidia.de

Hier lauern die größten Datenfresser! Alle Updates für ein neu installiertes Windows, können gut und gern mehrere Gigabyte verschlingen. Zumindest an diesem Punkt kann man vorsorgen – etwa mit den Updatepacks von Winfuture. In Zukunft muss man dann nur noch jene Updates laden, die seit dem letzten Updatepack erfolgten. Weniger Alternativen gibt es leider in Bezug auf alle anderen Punkte. Nvidia- und ATI-Grafiktreiber kommen praktisch monatlich in einer neuen Version heraus und umfassen bis zu 400 MB. Noch viel anspruchsvoller zeigen sich heutzutage Spieleupdates und Demos. Während vor einigen Jahren noch 0,5 - 1 GB als viel galten, können es heute schon mal 5-40 GB sein. Man verbraucht also im schlimmsten Fall, innerhalb weniger Stunden, sein gesamtes Monatskontingent. Oder Beispiel World of Warcraft: Hier müssen über 20 GB für das komplette Game geladen werden. Selbst der Hersteller empfiehlt (nach Möglichkeit), sich das Spiel von einem Bekannten mit DSL runterladen zu lassen. Tipp: Wer ohnehin sein Volumen immer schnell verbraucht, sollte anstehende, große Downloads lieber immer WÄHREND der Drosselungsphase durchführen. Das dauert zwar deutlich länger, man schont aber sein wertvolles Highspeedvolumen für „Wichtigeres“. Und Mehrkosten entstehen schließlich nicht. Daher laden, was das Zeug hält und den PC einfach über Nacht mal anlassen. Pro Nacht sind bei 384 Kbit/s rechnerisch ungefähr 1 - 1,5 GB drin.

b) der Traffic, den das Spiel selbst während der Onlinegame-Session verschlingt

Beim Spielen übers Internet fallen selbstverständlich auch Daten an. Jeder „Befehl“, etwa bewege die Figur nach links, muss ja permanent übermittelt werden. Glücklicher Weise ist der anfallende Volumenverbrauch aber sehr gering. Je nach Spiel zwischen 20 und 80 Megabyte pro Stunde. Bei 1 Stunde pro Tag schlägt das mit 0,6 – 2,4 GB / Monat zu Buche. Wer allerdings Teamspeak dazu schaltet, muss mit weit mehr rechnen ...

c) spielergänzende Features, wie „Teamspeak“ (unterhalten per VOIP mit 1-x Teilnehmern)


Nur für den Fall, dass es jemand nicht kennt – Teamspeak ist eine Art „Skype für Gamer“. Während eines Teamspiels können sich 2 bis X Personen während des Spiels unterhalten – etwa um Teamkameraden Befehle oder Statusinfos zu geben. Der bei Teamspeak eingesetzte Audiocodec ist „Speex“. Er bietet hauptsächlich 3 Abtastraten, die in Schmalband (8 KHz), Breitband (16 KHz) und Ultrabreitband (32 KHz) unterteilt werden.
Speex Qualität Nahband Weitband Ultraweitband
0 2,15 KBit/s 3,95 KBit/s 5,75 KBit/s
1 3,95 KBit/s 5,75 KBit/s 7,55 KBit/s
2 5,95 KBit/s 7,75 KBit/s 9,55 KBit/s
3 8,0 KBit/s 9,80 KBit/s 11,6 KBit/s
4 8,0 KBit/s 12,8 KBit/s 14,6 KBit/s
5 11,0 KBit/s 16,8 KBit/s 18,6 KBit/s
6 11,0 KBit/s 20,6 KBit/s 22,4 KBit/s
7 15,0 KBit/s 23,8 KBit/s 25,6 KBit/s
8 15,0 KBit/s 27,8 KBit/s 29,6 KBit/s
9 18,2 KBit/s 34,2 KBit/s 36,0 KBit/s
10 24, 6 KBit/s 42,2 KBit/s 44,0 KBit/s
Je höher, desto natürlicher klingt die Sprache der Spielteilnehmer. Zudem können die drei Bänder jeweils noch mit 11 Qualitätsstufen bzw. Kompressionsgrade gesteuert werden. Danach richtet sich auch die benötigte Datenrate, welche Sie in der Tabelle rechts entnehmen können.  Abhängig vom verwendeten Codec und der Anzahl der Teilnehmer, fallen mehr oder weniger Daten an. Und zwar in Sende- (Upstream) UND Empfangsrichtung (Downstream).

Wie errechnet man nun die nötige Datenrate?

Downstreamrate: Nutzer, die sich aktuell sprechen * Datenrate Speex-Codec
Upstreamreate: Nutzerzahl die spricht * (Anzahl Nutzer im Raum – 1) * Datenrate Speex-Codec


Rechenbeispiel: Man spielt mit 5 Teilnehmern und 2 sprechen zur Zeit. Zudem kommt Schmalband mit Qualitätsfaktor 5 zum Einsatz. Downstream >> 2 * 11 KBit/s = 22 KBit/s = 2,75 KByte/s
Upstream >> 2*(5-1)*11 KBit = 88 KBit/s = 11 KByte/s


Mit der Anzahl der Teilnehmer steigt die nötige Datenrate, insbesondere beim Upstream, also an! Zu den genannten Werten muss man zudem noch ein paar Prozentpunkte "Overhead" mit rechnen. LTE-Nutzer sollten also Teamspeak entweder nur selten nutzen oder zumindest mit niedrigeren Qualitätseinstellungen.

d) spielrelevante „Zwangssoftware“, wie „Steam“ oder „Origin“

Ein besonderes Ärgernis für Spieler mit LTE-Anschluss können Titel sein, die ohne eine bestimmte Software nicht funktionieren. Die Rede ist von Plattformen, wie „Steam“ (Valve) oder „Origin“ (Electronic Arts). Diese dienen als eine Art Mischung aus Kopierschutzfunktion, Vertriebs- und Updateplattform. Selbst wer nur solo spielen möchte, benötigt einen Account samt Plattformsoftware.
Leider erscheinen heute kaum noch Titel ohne diese Zwangs-Bündelung.

Screenshot: Beispiel Spielplattform "Origin" von Electronic Arts


Bei Crysis 3 ist das beispielsweise die "Origin" Software, ohne welche man ärgerlicherweise gar nicht erst ins Spiel gelangt. Das Programm lädt dafür immerhin eigenständig Updates nach. Auch Zusatzpakete und andere Spiele lassen sich darüber kaufen. Die dabei anfallenden Datenmengen gehen wiederum rasch in den Gigabit-Bereich. Spiele kaufen fällt über diesen Distributionsweg praktisch als Option ganz weg, denn viele Titel belegen ein Downloadvolumen von über 20 Gigabyte. Mit nur einem Spiel wäre dann das Monatskontingent der meisten LTE-Nutzer praktisch schon Geschichte. Wir raten daher zum Kauf der DVD anstelle des bequemen Downloads. Übrigens: Selbst die Suche nach neuen, interessanten Titeln innerhalb von Steam & Co, kann viel wertvolles Volumen kosten. Meist wird ein HD-Trailer eingeblendet, der schnell 20-50 MB verschlingt. Das läppert sich schnell zu 1 GB zusammen …

3.1 Volumen messen, "richtig haushalten" und nachbuchen

Die meisten DSL-Nutzer müssen sich (noch) keine Gedanken um den eigenen Datenverbrauch machen. Ganz anders sieht die Situation bei allen LTE-Kunden aus, welche diesen ganz genau beobachten sollten. LTE-fähige Fritz!Box-Modelle bieten praktischer Weise im Routermenü einen Zähler samt Statistik. Wer andere Hardware nutzt, benötigt unter Umständen eine kleine Software, mit der man das Surfvolumen recht genau nach Tagen, Wochen und Monaten überwachen und analysieren kann. Auf diesem Weg findet man unter Umständen Ansatzmöglichkeiten zum Sparen. Mehr dazu hier.


Wer die Kosten nicht scheut, kann übrigens auch Highspeed-Volumen nachbuchen, sich sozusagen aus der Drossel wieder freikaufen. Je nach Anbieter und Tarif, fallen dafür unterschiedliche Entgelte an, die hier ausführlich nachgeschlagen werden können.

Menü Ausschnitt: Übersicht des verbrauchten Datenvolumens im Konfigurationsbereich


4. Datenrate (Down- und Uploadgeschwindigkeit): Mehr = Besser für Gamer?

Die meisten werden sicher überrascht sein, dass der Speed an sich keine besondere Rolle für Onlinespieler darstellt. Vom Ping, wie oben gezeigt, jedoch abgesehen! Ob der Zugang nun 3, 16 oder 100 MBit schnell ist, macht praktisch spieltechnisch keinen großen Unterschied. Für die Tarifwahl bedeutet dies: Achten Sie primär auf genug Datenvolumen. Zu empfehlen sind mindestens 10 GB, besser 30 GB / Monat. Diese sind zwar bei den LTE-Anbietern meist gleichzeitig auch die schnellsten Tarife – wirklich nötig sind zum Zocken aber 20-50 MBit nicht. Selbst wer in die berüchtigte Drosselung fällt, kann meist immer noch weiter spielen. Der Ping bleibt in der Drosselung gleich, nur die Datenrate wird reduziert. Allerdings sollte man auf Teamspeak dann verzichten, da es insbesondere beim Upload (mit 32-64 Kbit/s) hier rasch sehr eng werden kann. Schnelle Zugänge verkürzen aber selbstverständlich anstehende, größere Downloads.


5. Spielen mit Tablets & Smartphones

Längst haben Konsolen und der PC nicht mehr das „Monopol“ als Spielplattform. Seit dem Siegeszug von Smartphone und Tablets, erobern die mobilen Endgeräte auch den Spielemarkt. Die Art der Spiele unterscheidet sich natürlich, denn es fehlen der Kontroller bzw. die Mouse/Tastatur. Am Smartphone Titel wie Crysis oder Battelfield zu spielen, würde sicher auch nur bedingt Sinn machen.

Dennoch: Besonders beim Zocken auf mobilen Endgeräten, kann LTE seine Stärken voll ausspielen. Vorrangig wieder wegen der niedrigen Latenzzeit. Die Vorgängernetze UMTS und HSPA sind wegen meist zu hoher Werte nur bedingt für Spieler zu empfehlen. 

6. Kosten und Anbieter

Auch wenn in vielen Medien noch häufig das „Schreckgespenst“ vom teuren LTE an die Wand gemalt wird – die Preise haben sich mittlerweile deutlich nach unten angepasst. Einen stationären LTE-Anschluss, als DSL-Alternative, gibt’s inklusive Festnetztflat für rund 25-50 € im Monat. Allnet-Flats am Smartphone mit 4G-Highspeed, sind bereits ab ca. 15-20 € erhältlich. Bei den Netzbetreibern Vodafone, Telekom und O2, zahlt man mittlerweile bei den Mobilfunk-Tarifen nichts mehr Extra für die Nutzung von LTE. Teuer wird es erst dann, wenn man die Ansprüche ans Inklusivvolumen hoch ansetzt. Dann stößt man schnell in Regionen von 50-100 € pro Monat vor. Bei uns finden Sie alle LTE-Tarife der Anbieter - übersichtlich nach Einsatzweck sortiert. Übrigens: Fast alle Provider bieten mittlerweile vergünstigte Angebote für Junge Leute!

Hier über alle LTE-Tarife von O2, Telekom oder Vodafone informieren.


7. Empfehlungen: Ideale LTE-Angebote für Gamer

Telekom Magenta Hybrid: Ideal für Gamer mit Schleich-DSL

Für Zuhause: Hier empfehlen wir in erster Linie die Deutsche Telekom. Denn wie schon unter Punkt 2 angedeutet, liegt statistisch gesehen die zu erwartende Ping-Rate hier unter dem Niveau der Konkurrenz. Ideal für Gamer wären die Angebote „MagentaHybrid, falls dieses verfügbar sein sollten. Die seit 2015 angebotenen Tarife vereinen langsames DSL mit flotten LTE und haben keine Volumenbegrenzung!

Sollte Hybrid oder DSL vor Ort nicht möglich sein, bietet die Telekom nach wie vor die alten „Call & Surf via Funk Tarife als Alternative. Diese laufen ausschließlich über LTE und sind daher volumenbeschränkt. Bei wem LTE von der Telekom nicht verfügbar ist, findet bei Vodafone ein ähnlich gutes Angebot. „LTE Zuhause L“ bietet ebenfalls 30 GB Highspeedvolumen samt Festnetzflat und einem Downstream von bis zu 50 MBit.


Für unterwegs: Hier empfehlen wir die recht preiswerten Surfstick-Angebote von O2 oder Vodafone. Und auch wer am Smartphone zocken will, findet bei den beiden genannten Anbietern die preiswertesten Pakete. » Vodafone Smartphone-Tarife; » O2 Smartphone-Tarife


8. Ungelöste Probleme beim Spielen mit LTE?

Alle möglichen Eventualitäten und Konstellationen (WLAN-Probleme, Hardwarekonflikte etc.), können wir natürlich in diesem Ratgeber natürlich nicht abdecken. Wer trotz gutem Empfang und guter Speedtest-Messwerte dennoch Problem beim Spielen hat, ist herzlich eingeladen seine Frage in unserem Forum zu posten. Dort findet Ihr bestimmt die Lösung und viele Ratschläge!

9. Fazit

Die Frage, ob LTE zum Spielen nun geeignet ist, kann eigentlich nur mit einem „Ja, aber bedingt!“ beantwortet werden. Für jene, die noch kein DSL haben können, ist es definitiv eine Alternative, die das Spielen technisch gesehen uneingeschränkt ermöglicht (Punkt 1 vorausgesetzt). Hohe Datenraten und niedrige Pingzeiten liefern ideale Voraussetzungen. 4G ist und bleibt aber nach wie vor, im wahrsten Sinne des Wortes, eine Alternative, denn die Volumenbegrenzung setzt dem Spieler/Nutzer eben auch vor Grenzen. Wer sein Datenvolumen intelligent managt, wird mit seinem LTE-Anschluss sicher dennoch viel Freude haben und kann endlich alle Onlinegames zocken. Prüfen Sie aber vor einer Bestellung von LTE unbedingt noch einmal genau die DSL-Verfügbarkeit. Dank DSL-RAM und Annex-J, werden mittlerweile viel mehr Regionen mit DSL erschlossen. Nicht selten bestellen Verbraucher LTE, obwohl vor Ort mittlerweile auch DSL möglich wäre. Wegen der Volumenbegrenzung und der Gefahr möglicher Netzstörungen, ist ein langsamer DSL-Zugang (2-16 MBit) in der Regel einem schnellen LTE-Anschluss vorzuziehen.

10. Ausblick (Vodafone, Google)

Der Onlinespielemarkt wächst mittlerweile schneller als der für traditionelle Plattformen, wie Konsolen oder dem PC. Alleine 2015 wurden in Deutschland nahezu 1 Mrd. Euro umgesetzt. Einen nicht unerheblichen Anteil daran dürfte auch die rasche Verbreitung des schnellen LTE-Standards haben. Die Verbreitung leistungsstarker Smartphones und Tables verstärken den Trend weiter. Der LTE-Anbieter verwies bereits Anfang 2013 auf die hervorragenden Eigenschaften von LTE für mobiles Onlinegaming. Und auch der Suchmaschinen-Riese „Google“ will ins Spielegeschäft mit einer eigenen Konsole auf Android-Basis einsteigen. Die Auswahl an Games für die mobile Nutzung per Smartphone & Tablet, sollte also in Zukunft weiter überproportional zulegen.




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