LTE-Anbieter.info: Ratgeber-Portal für mobiles Internet via LTE

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Die Bedeutung des mobilen Internets wächst. Unterwegs mit dem Smartphone oder Laptop surfen wird immer beliebter und endlich auch bezahlbar. Eine neue Mobilfunktechnik namens „LTE“ (Long Term Evolution) verspricht enorme Leistungsfähigkeit und zahlreiche Vorteile gegenüber UMTS oder HSPA (3G). Insbesondere als DSL-Ersatz im ländlichen Raum, spielt LTE heute eine tragende Rolle. Bis 100 MBit/s Downloadrate sind aktuell dort realisierbar. Wir bezeichnen daher LTE auch gerne als „das mobile VDSL“. Letzteres ist eine Nachfolgetechnologie des beliebten „DSL“ und bietet übers Festnetz Datenübertragungsraten von 50 - 100 MBit/s. In den Städten werden über LTE sogar noch weit höhere Übertragungsraten von bis zu 375 MBit realisiert.

Unser Portal soll Ihnen den Zugang zur Welt von 4G-LTE eröffnen. Entdecken Sie die neuen Möglichkeiten und nehmen an der Entwicklung teil. Wir berichten für Sie regelmäßig über den Fortschritt in unserem Newsbereich. In vielen, vielen Regionen ist die 4G-Internettechnik schon verfügbar. Mittlerweile schließt LTE die Breitbandlücken in allen Bundesländern und erreicht weit über 55 Millionen Haushalte. Und zwar sowohl auf dem Land, sowie fast 200 Städte deutschlandweit. Bei uns finden Sie natürlich auch alle Anbieter und LTE-Tarife im Vergleichsrechner.


IFA 2016 in Berlin

IFA 2016: LTE-Anbieter.info war vor Ort
Am 2. September startete die diesjährige IFA. Besonders die Telekom überraschte gleich zu Beginn mit mehreren Highlights, wie wir bereits berichteten. Der Paukenschlag war mit Sicherheit Deutschlands erster drosselfreier LTE-Tarif namens MagentaMobil XL Premium. Zudem können Telekomkunden ab sofort tagesweise drosselfrei mit bis zu 300 MBit per LTE surfen. Sehr interessant fanden wir auch die neu eingeführte Schnellstart-Option per 4G für MagentaZuhause-Besteller. Damit überbrückt man auf Wunsch die lange Wartezeit bis zur (V)DSL-Schaltung. Und auch der Stand von congstar hatte eine kleine Sensation zu bieten. Bald schon gibt es einen Zuhause-Tarif (Homespot) mit LTE und 20 GB Volumen zum Kampfpreis.


:: Top-News der letzten Monate

congstar bietet LTE für Zuhause Tarif

Bisher gab es keinerlei LTE-Angebot von congstar. Seit Ende September bietet das Unternehmen nun erstmals einen Heim-Tarif per 4G. Alle Infos und Test von congstar Homespot.


Hybrid Internet (LTE/DSL) jetzt auch mit TV

Bislang war Fernsehen von der Telekom (Entertain) nur Festnetzkunden mit DSL oder VDSL vorbehalten. Nun können endlich auch Hybrid-Kunden die Entertain-Tarife buchen. Alle Details hier.


Telekom startet Voice over LTE

Die Deutsche Telekom hat zum Jahresanfang 2016 ihr Netz nun auch für VoLTE (echte LTE-Telefonie) im Mobilfunknetz freigegeben. Damit steht die Technik nun bei allen drei großen Netzprovidern zur Verfügung, sofern man ein passendes Endgerät zur Verfügung hat. » zur Meldung


Jahresrückblick 2015

2015 war wieder ein sehr ereignisreiches Jahr für die mittlerweile 4 Jahre alte LTE-Mobilfunktechnik in Deutschland. Erneut konnten wichtige Meilensteine gesetzt werden, wie die Einführung von Hybrid-LTE oder VoLTE (Voice ober LTE). Wir haben für unsere Leser noch einmal die Highlights zusammengefasst. » zum Jahresrückblick

Vodafone: über 500 MBit schon 2016

Ende des Jahres überraschte Vodafone mit einer Ankündigung, man wolle die LTE-Technik 2016 weiter deutlich optimieren. So plant der Mobilfunker 2016 LTE-Tarife mit 500 oder sogar 750 MBit.


Telekom startet Vertrieb von Prepaid LTE-Angeboten

Nach vielen Jahren bietet die Telekom nun erstmals auch im eigenen Netz LTE-Tarife via Prepaid an. Mit MagentaMobil Start und DataStart, gibts ab sofort auch endlich Lösungen ohne Vertragslaufzeit.


Vodafone & O2 starteten Voice over LTE

Zur Cebit 2015 hat Vodafone, als erstes deutscher Mobilfunkanbieter, die Zukunft des Mobilen Telefonierens eingeführt. Das sogenannte VoLTE (Voice ober LTE). Telefonieren am Smartphone ist jetzt besser denn je. Mitte April zog auch O2 nach.


Hybrid Internet gestartet

Die Telekom arbeitete bereits seit längerem an einem Konzept, welches LTE und DSL ideal miteinander kombiniert - das sogenannte Hybrid Internet. Seit März 2015 gibt es die neuen Tarife nun bundesweit. TOP: Der LTE-Anschluss bei Magenta-Zuhause Hybrid ist unlimitiert, wird also nicht gedrosselt. Außerdem sprachen wir mit einem Sprecher der Telekom im Interview über die Details des Konzeptes.


Hardware - neue Testberichte

Wir testen regelmäßig für Sie neue Tablets, Smartphone, Router und Sticks mit LTE. Lohnt der Kauf und wie ist die Qualität der Netzverbindung via 4G?

» Xiaomi Redmi Pro
» Xiaomi Redmi Note 4 » Huawei Mediapad M3 » Alcatel Shine Lite
» Huawei Honor 8 Test » Zyxel LTE4506 Test » Xperia Performance Test
» LG G5 Testbericht » Alcatel Idol 4S Testbericht » Phicomm Energy 2
» HTC 10 Test » Netgear Aircard 810 » iPhone SE im Test
» iPad Pro 9.7 LTE » Alcatel Pop 4S » Aircard 790 Router
» B315 Huawei Router » Fritzbox 6820 im Test » VPN 300 Hybrid Router
» Dovado Tiny AC » Speedbox II mini Test » ZyXEL WAH7706
» OnePlus 2 » Huawei Mate S Test » Fritz!Box 6810 im Test
» Fritz!Box 6842 im Test » Speedbox III Telekom » Testbericht zum E5377
» Speedport 2 Testbericht » Huawei E8377 CarFi Test » Vodafone W5101 Carstick
» Data Comfort Fee im Test » B2000 von Vodafone » Testbericht R215 (E5372)


Cebit 2016: Was gab es Neues?

Cebit 2016 | LTE-Anbieter.info vor Ort

Zur Cebit 2016 war es diese Jahr etwas ruhig im LTE-Bereich. Während die Telekom ihre Pläne und Strategien zur weltweiten LTE-Verfügbarkeit bekannt gab, wurde am Stand von AVM Besorgnis erregend die Frage nach der Störung von WLAN durch LTE aufgeworfen und heiß diskutiert. Vodafone gab Einblicke in die Forschung zur Verringerung von Latenzzeiten – Stichwort „Taktiles Internet“, sowie zur Steigerung der LTE Übertragungsgeschwindigkeit. Aber auch schnellere Internetanschlüsse und neue Produkte für Geschäftskunden standen am Messestand im Fokus des Konzerns. Gleichsam möchte die Telekom zukünftig wieder vermehrt Geschäftskunden gewinnen. Direkt auf der Messe, konnten am AVM Stand wieder viele neue LTE Fritz!Boxen bestaunt werden, z.B. Fritz!Box 6820. Der Hersteller „Blue Pillar“ präsentierte auf der Cebit eine Straßenlaterne mit LTE-Antenne. Insgesamt also eine ruhige, jedoch auch erfolgreiche Messe, insbesondere im B2B Bereich. Wir erwarten erst zur IFA im Herbst wieder belebende Impulse für die Mobilfunkbranche.


LTE im WLAN-Spektrum?

Zur Befriedigung der Nachfrage nach Datendiensten, werden immer leistungsstärkere Mobilfunknetze benötigt. LTE spielt dabei eine essentielle Rolle. Brach liegende Funkfrequenzen sind daher begehrte Ressourcen. Mit dem sogenannten „LTE-U“ sollen bald schon Bereiche in dem Band auch für LTE-Funk zur Verfügung stehen, die sonst z.B. WLAN-Nutzern vorenthalten war. In unserem Themenspezial zeigen wir, wie das geht und wo Vorteile bzw. Nachteile im unlizenzierten Spektrum warten. » zum großen Spezial über LTE-U


Spezial: Gesundheitsrisiko durch LTE?

Gefahr durch Strahlung via LTE?
Den Ausbau der neuen Funktechnik sehen viele auch mit Argwohn. Immerhin steige mit der Verbreitung von LTE/4G auch der Elektrosmog und die Strahlenbelastung, was zu einer echten gesundheitlichen Gefährdung führen kann. So zumindest sehen es einige Kritiker und besorgte Verbraucher. Doch was ist dran an der Gefahr? Lauern wirklich Risiken? Wir haben in einem ausführlichen Ratgeber den Stand der Wissenschaft zusammengefasst und wegen Pro / Kontra ab. » zum Spezial


Studie zur LTE-Geschwindigkeit - so schnell ist 4G im Schnitt bei den Usern

LTE-Anbieter.info hat eine Untersuchung auf Basis von über 450.000 Messergebnissen durchgeführt, die mit dem eigens entwickelten LTE-Speedtest von Usern im ganzen Bundesgebiet durchgeführt wurden. Dabei zeigten sich zum Teil deutliche Unterschiede zwischen den Providern. Auch in Hinblick auf die Marktanteile. Das positive Fazit lautet dennoch: LTE ist im Schnitt zwar nicht ganz so schnell wie die Werbung oft vermittelt, kann es aber gut mit DSL aufnehmen. » hier gehts zu den Ergebnissen


:: Interviews rund ums Thema LTE

Im Juni 2015 endete die 2. große LTE-Mobilfunkauktion in Deutschland. Die drei führenden Mobilfunkprovider ließen sich die Frequenzpakete diesmal sogar noch mehr kosten, als 2010. Immerhin 5,1 Milliarden Euro fließen in die Staatskasse. Doch werden sich die hohen Investitionen überhaupt rentieren? Warum machen die Anbieter das? Wir sprachen in diesem Zusammenhang mit Herrn Weicksel vom Branchenverband Bitkom. » zum Interview


Novero - Funkwerk Dabendorf-Antenne nun unter neuem Label
Ende 2014 beschritt die Telekom ganz neue Wege in Sachen LTE und Breitbandausbau. Als erster Provider im deutschsprachigen Raum, startete der Telekommunikationsanbieter sogenannte Hybrid-Tarife – eine Fusion aus 4G+DSL. Nicht nur weil hier zwei Techniken vereint werden, gibt es auf Seiten der Kunden aufklärungsbedarf. Wir sprachen daher mit einem Pressesprecher über „Magenta Zuhause Hybrid“. Welche Vorteile gibt es für die Kunden, wer kann das nutzen und wo liegen die Grenzen? Zudem sprachen wir über die weiteren Pläne in diese Richtung. Hier geht’s zum Interview.


Novero - Funkwerk Dabendorf-Antenne nun unter neuem Label
Die Panelantenne von Funkwerk-Dabendorf gehört seit Jahren zu den beliebtesten LTE-Antennen überhaupt. Trotz ihrer stabilen und kompakten Bauweise, überzeugt das Modell durch einen ordentlichen Empfangsgewinn - selbst bei schwierigen  Bedingungen. Seit April 2013 finden Interessenten die Antenne jedoch unter einem neuen Label - nämlich „Novero Dabendorf“. Hintergrund ist eine Übernahme dieses Geschäftszweiges von Funkwerk durch Novero. Wir haben Herrn Plaschnick von Nevero in einem Interview ausführlich dazu befragt. Was ändert sich für die Kunden, was sind die Hintergründe und gibt es bald neue Produkte für LTE-User? » zum Interview

Interview: Störung von Kabel TV durch LTE?

LTE-Anbieter.info sprach mit dem Vorsitzenden des Fachverbands Rundfunk- und Breitbandkommunikation, Heinz-Peter Labonte, über das kontroverse Thema der Rundfunkstörung durch LTE Mobilfunk. Nicht wie sonst im Zusammenhang mit DVB-T, sondern hinsichtlich des TV-Empfangs per Kabel. Auch hier kann es nämlich zu negativen Einflüssen durch die neue Mobilfunktechnik kommen. Wodurch und wie, erfahren Sie hier im ganzen Gespräch.

Interview mit Huawei über Produkte und Trends

Die Firma Huawei gehörte zu den ersten Firmen weltweit, die überhaupt LTE-fähige Endgeräte für die damals noch völlig neue 4G-Mobilfunktechnologie anbot. Der Vorsprung hat sich wahrscheinlich bezahlt gemacht, denn heute zählt die Firma zu den führenden Anbietern von LTE-Routern und Sticks. Wir haben mit dem Vice President Huawei in Westeuropa über den Stand und die Ziele in Sachen LTE geredet. » zum Interview

LTE stört Mikrophone - Interview mit Sennheiser | Teil 2

Bereits Anfang 2011 führten wir ein Interview mit einem der führenden Hersteller für Funkmikrofone „Sennheiser“. Gut ein Jahr ist seither ins Land gegangen. Grund genug für uns noch einmal nachzuhaken. Wie steht es um die Störproblematik durch LTE? Soviel vorweg – es kommt wohl noch schlimmer, als sich dies bisher abzeichnete. Lesen Sie hier mehr zum Thema in dem aufschlussreichen Interview.

« weitere Interviews gibt es hier »



:: Notwendigkeit für LTE

Die hohen Datenübertragungsraten von bis zu 300 MBit/s, die LTE verspricht, sind bei weitem nicht bloß technische Spielerei oder eine neue Umsatzquelle für die Mobilfunkkonzerne. Tatsächlich wächst der Bedarf mobiler Datenübertragung kontinuierlich und rasant. Nicht nur in Deutschland, sondern weltweit. Immer mehr Nutzer wollen (oder müssen) außerhalb der vier Wände auf das Internet zugreifen. Zudem tragen neue Anwendungsmöglichkeiten, wie Videotelefonie oder das Streaming von TV-Inhalten auf  Smartphones und Laptops, maßgeblich zu dieser Entwicklung bei. Auch im Boom der Smartphones ist ein Grund zu suchen. Auch wenn die technisch mit LTE möglichen Geschwindigkeiten in der Praxis nur selten erreicht werden - der Trend zur Mobilität fordert immer mehr Ressourcen auf Seiten der Mobilfunkprovider.

Prognostizierter Anstieg Datentraffic weltweit / Monat
[1] Quelle: Cicco VNI Mobile Forecast 2016

Der Datenverkehr in den deutschen Mobilfunknetzen explodiert. Bereits 2009 vervierfachte sich diese Datenmenge hierzulande auf 40 Millionen Gigabyte. Weltweit erwarten Experten künftig eine nahezu dramatische Entwicklung. Bis 2020, so eine Studie des Netzwerkausrüsters Cisco[1], betrage das weltweit über mobile Datennetze abgewickelte Volumen gut 30 Exabyte monatlich. Das entspräche einem jährlichen Wachstum von 53 Prozent von 2015 ab. Der Datentraffic über 4G-Netze soll sogar um den Faktor 14 zulegen! Zudem prognostizieren die Netzexperten, dass 2020 nahezu alle (92%) Datenkommunikation über LTE abgewickelt wird. 2015 lag der Anteil gerade einmal bei 45 Prozent. Demnach könnten den Netzprovidern noch weit schwierigere Zeiten bevorstehen. Mit der Folge, weiter milliardenschwere Zusatzinvestitionen tätigen zu müssen. Übrigens: 1 Exabyte = 1000 Petabyte = 1 Mio. Terrabyte = 1 Milliarde Gigabyte. Die breite Verfügbarkeit von Endgeräten zur mobilen Internetnutzung, wie Smartphones, Netbooks und immer günstigere Mobilfunktarife, beschleunigen das Datenaufkommen immens. Die alten Standards für mobile Datenübertragung, wie UMTS und HSDPA, werden diesen Anforderungen nicht mehr gerecht. LTE und ab 2020 auch 5G, sind daher die nächste notwendige Stufe in der Evolution des mobilen Internets und der mobiler Kommunikation.

Entwicklung der Mobilfunktechnik bis heute


Aber nicht nur Endkunden wie Sie profitieren von Techniken wie LTE. Auch die Wirtschaft und Industrie benötigt schnellere, modernere Datennetze, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Darüber hinaus nimmt auch die sogenannte „Maschine zu Maschine“-Kommunikation zu - Stichwort LTE-U. Die ersten LTE-fähigen Autos rollen bereits auf den Strassen (LTE-V). Neben dem Nutzer, könnten diese künftig vermehrt auch selbstständig Daten austauschen. Zum Beispiel zu Verkehrsleitstellen, dem Hersteller des Navigationssystems oder dem Automobilhersteller bei Systemproblemen.


Long Term Evolution – die Entwicklung geht rasant voran

Bereits im Namen von steckt ein Hinweis darauf, dass es nicht „das LTE“ gibt, sondern der Standard kontinuierlich verbesserte wird. Die Einteilung erfolgt in sogenannte Release-Versionen und dazu für Endgeräte spezifische Vorschriften – sogenannte Kategorien. Seit dem Start vor 6 Jahren mit Release 8, hat das 3GPP-Kremium etliche neue Spezifikationen veröffentlicht. LTE der neusten Generation (z.B. Release 12) kann nun mehrere Bänder bündeln, mit höheren MIMO-Stufen arbeiten und neue, leistungsstärkere Modulationsarten (z.B. QAM265) nutzen. Damit lassen sich immer höhere Datenraten von 450, 600 oder sogar 1000 MBit erreichen. Gleichzeitig wird der Weg zum Nachfolger 5G geebnet.

LTE als lang ersehnter Breitband-Heilsbringer auf dem Land?

Ein Auge auf LTE sollten insbesondere all diejenigen werfen, die in ländlichen Gebieten wohnen, wo bisher kein Breitband-Internet bzw. kein DSL möglich ist. Betroffene dieser, auch als weiße Flecken bezeichneten Gebiete, können mit LTE neue Hoffnung schöpfen. Das wurde zwar schon des Öfteren versprochen, erlangt aber heute endlich eine völlig neue Qualität. Die Erfolge sind mittlerweile beachtlich. Wie es um den aktuellen Stand der Verfügbarkeit steht, zeigen wir hier im Detail. Schon in wenigen Jahren könnten, dank LTE, und weiterer Bemühungen im kabelgebundenen Breitbandausbau, auch die letzten Zonen ohne schnelles Internet beseitigt sein. Nach aktuellem Stand, dürfte die Vision spätestens Ende 2018 Realität werden. Die Telekom wagt seit November 2014 mit einem neuen Hybrid-Konzept den Spagat. Dabei handelt es sich um eine Mischung aus LTE und (V)DSL in einem Anschluss, was die Vorteile beider Breitbandstandards kombiniert. Interessant ist das Prinzip wiederum in Regionen mit unzureichender DSL-Versorgung, genauer gesagt dort, wo DSL kaum mehr als 2-6 MBit erreicht.


„Digitale Dividende“ bringt Turbointernet auch auf´s Land

Zur kostengünstigen und schnellen Versorgung der betroffenen Gebiete, spielte neben LTE die so genannte „Digitale Dividende“ eine herausragende Rolle. Denn zum Betrieb des Mobilfunkstandards (LTE) benötigt man freie Funkfrequenzen. Diese sind jedoch rar.

LTE bringt Internet endlich für alle - auch auf´s Land.
Glücklicherweise wurde vor einigen Jahren, im Bereich von 800 MHz, ein UHF-Frequenzband (790 - 862 MHz) frei, welches zuvor (unter anderem) durch das analoge Fernsehen besetzt war. Dies ist gleich in doppelter Hinsicht als eine positive Fügung zu werten.  Denn die tiefen Frequenzen eignen sich wesentlich besser, Gebiete mit einem großen Radius abzudecken. Hohe Frequenzen hingegen (wie zum Beispiel 2,6 GHz) erschließen mit einer Sendeeinheit nur kleine Regionen, bieten dafür aber etwas höhere, maximale Datenübertragungsraten.

Ländliche Gebiete lassen sich daher relativ zeitnah mit leistungsfähigem Breitbandinternet via LTE versorgen. Und das geschieht seit 2011 mit Hochdruck. Es vergeht fast keine Woche, in der nicht von weiteren Sendeanlagen berichtet wird. Über den aktuellen Stand zum Netzausbau berichten wir für Sie regelmäßig. Die Städte wurden im Ausbau hingegen zunächst nicht priorisiert. Erst seit Mitte 2011 wurden auch die City-Netze stark ausgebaut. Mitte 2014 schließlich war LTE schon in allen Städten über 50.000 Einwohnern verfügbar (anbieterabhängig).

Und wie schnell sind Tarife auf LTE-Basis? Die momentan, maximal angebotene Downloadrate, von maximal 300 MBit (50 MBit auf dem Land), ist in der Regel nur in unmittelbarer Nähe der Sendemasten zu erreichen. Dies spielen dreistellige Datenraten zumindest im ländlichen Raum ohnehin keine große Rolle, da dort selbst 6 oder 8 MBit/s meist schon einen enormen Fortschritt und Zugewinn bedeuten. LTE für Zuhause ist momentan die ideale DSL-Alternative für Landbewohner ohne DSL. Spätestens Ende 2018 werden, aller Voraussicht nach, fast alle Lücken über 4G-Funk abgedeckt sein. Zumindest plant die Telekom bis dahin eine Abdeckung von ca. 95 Prozent der Fläche zu erreichen.





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